Wiesbadenerin (29) spricht im TV über ihren Impfschaden

Die Top-Sportlerin Eva Butzen aus Wiesbaden ist seit ihrer dritten Impfung „nicht mehr „selbstständig lebensfähig“. Nun sprach sie im TV über ihr Post-Vac-Syndrom.

Wiesbadenerin (29) spricht im TV über ihren Impfschaden

Eva Butzen (29) aus Wiesbaden ist deutsche Meisterin im Schwergewichts-Dreikampf, an der Weltmeisterschaft kann sie allerdings nicht teilnehmen. Der Grund: Butzen leidet am sogenannten Post-Vac-Syndrom (Nach-Impfungs-Syndrom).

„Lungenschmerzen, Herzstechen, ständige Müdigkeit, mentale Aussetzer“, heißt es in einem ZDF-Beitrag von Ende Mai über Butzens Symptome. Auch in „Bild TV“ äußerte sich die Sportlerin nun über ihren Impfschaden. „Es fing an nach der zweiten Impfung mit Astrazeneca. Da hatte ich vier Wochen ein bisschen Herzstechen und Lungenprobleme.“ Fünf Wochen vor der Booster-Impfung sei sie erneut krank gewesen, die Ursache unklar. „Ich habe dann mit dem Impfarzt vor Ort gesprochen und er meinte, das sei kein Problem.“ Also ließ sie sich ein drittes Mal impfen.

„Nicht mehr selbstständig lebensfähig“

Schon am Tag nach der Boosterimpfung im Dezember habe sie dann gemerkt: „Irgendwas stimmt da ganz und gar nicht.“ Dann sei sie noch einen Monat arbeiten gegangen, trainieren habe sie schon nicht mehr können. Im Jahr 2022 sei sie dann auch nur noch vier Mal arbeiten gegangen. „Ansonsten war ich nur zu Hause beziehungsweise auf Tour zu Ärzten“, so Butzen gegenüber „Bild TV“. Mittlerweile gehe es ihr zwar besser, doch habe sie immer wieder Tage, an denen sie das Haus nicht verlassen könne. „Eigentlich bin ich nicht mehr selbstständig lebensfähig. Ich kann kaum noch selber einkaufen.“

Bald wird Butzen in einer Spezialambulanz in der Marburger Uniklink behandelt. Die Nachfrage dort ist groß. „Neun Monate lang müssen Patienten auf einen Termin warten“, heißt es im ZDF-Beitrag. 64,5 Millionen Menschen sind mindestens ein Mal geimpft, laut Paul-Ehrlich-Institut liegt der Anteil von schweren Nebenwirkungen bei 0,02 Prozent. Für Professor Bernhard Schieffer aus Marburg sei weniger die genaue Zahl entscheidend, sondern dass man die Betroffenen ernst nehme.

Lauterbach: Post-Vac-Syndrom muss besser untersucht werden

Wie der Professor sagt, seien von den schweren Nebenwirkungen vor allem junge Frauen betroffen. „Im Verhältnis 3:1 zu den jungen Männern. Es sind aber alles junge Menschen.“ Die Wiesbadenerin Butzen setzt ihre Hoffnung nun in die Therapie in Marburg.

Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der lange von einer „nebenwirkungsfreien“ Impfung schrieb, findet nun: „Post-Vac-Syndrom muss besser untersucht werden.“ Es sei kein Tabuthema und müsse erforscht und behandelt werden, wie er auf Twitter mitteilt. Dennoch empfehle er weiterhin die Impfung gegen Covid und gegen Post-Covid. „Der Nutzen übersteigt das Risiko in jeder Altersgruppe.“

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