Hessische Kliniken nehmen Corona-Patienten aus Italien und Frankreich auf

Patienten werden auf verschiedene Krankenhäuser verteilt

Hessische Kliniken nehmen Corona-Patienten aus Italien und Frankreich auf

Die hessische Landesregierung hat entschieden, 14 Corona-Patienten aus Italien und Frankreich aufzunehmen und zu behandeln. Wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt, hatten Regionen, die stark von der Pandemie betroffen sind, darum gebeten.

Zehn der Patienten stammen aus der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna, weitere vier aus der französischen Region Grand-Est, die aus dem Elsass, Lothringen und der Champagne besteht. „In der Krise stehen wir zusammen. Die Landesregierung hat deshalb einhellig entschieden, unseren italienischen und französischen Freunden ein entsprechendes Hilfsangebot zu unterbreiten“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Entscheidung.

Er sei froh und dankbar, dass Hessen in diesen schweren Zeiten die Freundschaft und Verbundenheit mit den europäischen Partnerregionen zeigen könne. „Die Patienten werden landesweit auf mehrere Krankenhäuser verteilt und dort notmedizinisch behandelt“, so der Ministerpräsident weiter.

Die Emilia-Romagna ist seit 1992 Partnerregion von Hessen. Die Provinz, in der sich auch die Stadt Bologna befindet, ist mit 9254 Erkrankten und 985 Toten besonders schlimm vom Coronavirus betroffen. Auch das Elsass gilt wegen der Pandemie als Risikoregion. In welchen Kliniken genau die Patienten untergebracht werden, ist nicht bekannt. (js)

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