Neue 3G-Regeln ab Mittwoch: Ausfälle und Verspätungen im ÖPNV angekündigt

Seit Mittwoch gilt in Bussen und Bahnen die 3G-Regelungen.

Neue 3G-Regeln ab Mittwoch: Ausfälle und Verspätungen im ÖPNV angekündigt

Seit Mittwoch (24. November) dürfen den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nur noch Geimpfte, Genesene und aktuell negativ Getestete nutzen (wir berichteten). Kontrolliert werden soll stichprobenartig in unterschiedlicher Form, teilte ESWE Verkehr in einer Pressemitteilung am Mittwochmorgen mit – auch gemeinsam mit Ordnungsbehörden und Polizei.

Gleichzeitig kündigt ESWE Verkehr für die ersten Tage Verzögerungen, Verspätungen und Ausfälle im Nahverkehr an. Denn die ebenso ab Mittwoch geltende 3G-Regelung am Arbeitsplatz gelte auch für das Personal der Verkehrsgesellschaft. Die Einhaltung dieser Regelung müsse innerbetrieblich kontrolliert werden.

Wir sagen euch, was ihr nun im Detail beachten müsst:

  • Das Testergebnis darf maximal 24 Stunden alt sein.

  • Es zählen nur professionell durchgeführte Tests. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.

  • Bei Kontrollen müsst ihr den entsprechenden Nachweis zusammen mit einem amtlichen Lichtbildausweis beziehungsweise euer Zertifikat vorzeigen.

  • Die Pflicht zur Tragen einer medizinischen OP- oder einer FFP2-Maske besteht weiterhin.

Doch es gibt Ausnahmen der 3G-Regel. Die Regelungen gelten nicht für:

  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen

  • Kinder unter sechs Jahren (auch keine Maskenpflicht)

  • Kita-Kinder über sechs Jahren und Schüler, die in der Schule regelmäßig getestet werden

Grund für die Regelungen sei die verschärfte Corona-Lage und die hohen Infektionszahlen. Die neuen Regelungen basieren auf den Beschlüssen von Bundestag, Bundesländern und Bundesregierung vom Corona-Gipfel am 18. November.

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