Wiesbadener können Wildfleisch aus dem Stadtwald kaufen

Obwohl traditionell eigentlich der Herbst die typische „Wildfleisch-Zeit“ ist, können Wiesbadener nahezu das ganze Jahr über Fleisch aus dem Stadtwald erwerben. Außerdem gibt die Stadt Tipps, wie man das Fleisch am besten zubereitet.

Wiesbadener können Wildfleisch aus dem Stadtwald kaufen

Wildfleisch ist eine der ökologischsten Fleischsorten, die man kaufen kann. Dadurch, dass das Wild in den heimischen Wäldern lebt und aufwächst, hat es im Gegensatz zu Schlachtvieh mehr Mineralstoffe und ist somit gesünder. „Das heimische Wildfleisch zeichnet sich gegenüber dem Schlachtvieh durch einen geringeren Fettanteil aus, ist reich an Mineralstoffen, gesund, ökologisch und schmeckt“, sagt die Stadt Wiesbaden.

Wer sich selbst davon überzeugen will, kann Wild aus dem Wiesbadener Stadtwald kaufen. Die städtische Forstverwaltung im Forsthaus Langendellschlag bietet Teilstücke von Reh-, Rot- und Schwarzwild an. Die Bratenstücke können sowohl eingeschweißt als auch tiefgefroren gekauft werden. Die Portionen haben ein Gewicht zwischen einem und drei Kilogramm pro Stück.

Während die Stücke vom Rücken, der Lende oder der Keule auch mal ausverkauft sein können, bekommt man frische Wildschwein-Bratwürstchen quasi immer. Sie sind in Fünfer- oder Zehnerportionen zu haben.

Ist denn heut’ schon Weihnachten?

Die Stadt Wiesbaden rät, sich vielleicht in diesem Jahr schon im Sommer um den Weihnachtsbraten zu kümmern. Ein tiefgefrorenes Wildstück lässt sich auch im August immerhin ganz stressfrei mitnehmen und bis zum Fest einfrieren. Wer sich unsicher ist, wie man Wild zubereitet, dem stehen Mitarbeiter des Forstamtes unter der Nummer (0611) 23608513 mit Rat zur Seite.

Die Produkte gibt es im Forsthaus Kohlheck, Langendellschlag 100 zu kaufen. Dort kann Wildfleisch aus dem Stadtwald montags und mittwochs, jeweils von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 15 Uhr, sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr gekauft werden. (nl)

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