Wiesbadener beeindruckt Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“

Michael Blum steht im Finale der 3-Millionen-Euro-Woche

Wiesbadener beeindruckt Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“

„Sehr sicheres Auftreten, nicht den Hauch eines Zweifels“ – das sagt Moderator Günther Jauch (66) über Michael Blum aus Wiesbaden. Der 57-jährige Journalist und Pressesprecher hat sich in der Montagsshow der aktuell laufenden 3-Millionen-Euro-Woche bei „Wer wird Millionär?“ offenbar wie mit Links für das Finale am Freitag qualifiziert. Sein Gewinn: 125.000 Euro.

„Durchmarsch auf 16.000 Euro“

Nachdem er sich bei der Qualifikationsfrage gegen die anderen Kandidaten durchsetzen konnte, beantwortete er auch die ersten neun Fragen schnell und selbstsicher. „Durchmarsch auf 16.000 Euro, nicht den Hauch eines Jokers irgendwie benötigt“, fasste Jauch den Anfang der Runde zusammen. Mit vier Jokern war Blum in das Quiz gestartet – und somit auch ohne zusätzliche Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro.

Den ersten Joker, den 50:50-Joker, setzte Blum dann bei der 32.000-Frage ein: „Wie viele Parteien sind aktuell in allen 16 deutschen Landesparlamenten vertreten?“ Nach der verbliebenen Auswahl von „nur eine“ oder „vier“ konnte er sich dann sehr sicher für „nur eine“ entscheiden. Denn nur die SPD ist in allen Landtagen vertreten, bei der AfD war er sich nicht sicher.

Nach der danach wieder schnell beantworteten 64.000-Euro-Frage ging der Wiesbadener mit drei verbleibenden Jokern in die 125.000-Euro-Frage und kam dort das erste Mal ins Zweifeln. „Welcher dieser Filme hat eine gleichnamige Romanvorlage?“ – zur Auswahl standen „Schlaflos in Seattle“, „Der Soldat James Ryan“, „Forrest Gump“ und „Philadelphia“. Eine Tendenz hatte er schnell, doch so ganz traute er sich nicht. „Ich habe mit meiner Liebsten besprochen, bis 64.000 darf ich und danach muss ich vorsichtig sein“, erklärte er.

Zocken bei 125.000-Euro-Frage

„Ich habe aber ‘Forrest Gump’ gelesen“, überlegte Blum laut. „Und das hieß auch so, verflucht.“ Schließlich wählte er den Zusatzjoker, um sich abzusichern. Doch niemand stand auf. Als er fast schon den Telefonjoker auswählen wollte, erhob sich doch noch eine Frau aus dem Publikum. Ihre Mutter, eine Englisch-Lehrerin, sitze neben ihr und erinnere sich an „Forrest Gump“ als Schullektüre. Sie sei sich jedoch nicht ganz sicher und traue sich deshalb nicht selbst, aufzustehen.

Für den Wiesbadener schien das auszureichen: „Dann rufe ich Ihnen einmal was zu, sage ‘Que leches’ und nehme ‘Forrest Gump’!“ Der spanische Ausruf soll so viel heißen wie „zur Hölle“. Günther Jauch zeigte sich von dieser Einstellung gleichermaßen beeindruckt und schockiert: „Das hätte ich mich nicht getraut.“ Doch Blum hatte Erfolg.

Deutlich vorsichtiger zeigte er sich dann jedoch bei der 500.000-Euro-Frage. Nachdem weder das Publikum noch sein Telefonjoker ihm eindeutig beantworten konnten, wer in den US-Billboard-Charts Platz 1 blockierte und somit dafür sorgte, dass „99 Luftballons“ es nur auf Platz 2 schaffte, beendete er die Runde mit den Worten: „„Wir sehen uns am Freitag wieder. Das traue ich mich nicht.“ „Jump“ von Van Halen wäre die richtige Antwort gewesen.

In der 3-Millionen-Euro-Woche werden fünf Shows der Sendung „Wer wird Millionär“ in fünf Tagen gespielt. Mindestens 16.000 Euro muss man erreichen, um sich für das Finale am Freitag zu qualifizieren. Außer Michael Blum hat sich in der Montagsshow noch Sven Wergen mit 32.000 Euro für das Finale qualifiziert. Die Shows werden jeweils um 20:15 Uhr auf RTL ausgestrahlt.

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