Nur für Busse und Radfahrer: Neue Umweltspur am Bismarckring

Zwischen Bertramstraße und Sedanplatz ist ab sofort eine Spur nur für Busse und Radfahrer reserviert. Diese ist Teil der neuen Umweltspur, die bald den ganzen Ring umfassen soll.

Nur für Busse und Radfahrer: Neue Umweltspur am Bismarckring

Schon in den frühen Morgenstunden geht es im Straßenverkehr am Bismarckring in Wiesbaden eng zu — Busse, Laster und Autos stehen häufig dicht an dicht. Das könnte sich bald zumindest für Busse ändern, seit vergangener Woche ist die sogenannte Umweltspur am ersten Ring verlängert.

Zwischen Bertramstraße und Sedanplatz ist die rechte Fahrspur ab sofort nur noch für Busse und Fahrräder befahrbar. Die Umweltspur auf der Gegenrichtung in Fahrtrichtung Berliner Straße wurde schon Ende des vergangenen Jahres eingerichtet. Damit wird eine weitere Lücke im Umweltspurnetz geschlossen, die langfristig den gesamten 1. Ring zwischen Sedanplatz und Berliner Straße umfassen soll.

Die sogenannte Umweltspur ist Teil des Sofortpakets zur Luftreinhaltung, das die Stadtverordnetenversammlung im September 2018 beschlossen hatte. Sie ist außerdem ein weiterer Baustein für das Rad-Grundnetz 2020. Dass die Stadt die Umweltspur abschnittsweise und nicht auf einmal installiert, hat mit dem anderen Wiesbadener Verkehrsring zu tun: „Bis die komplette Umweltspur zwischen Berliner Straße und Sedanplatz eingerichtet werden kann, ist zunächst vorgesehen, die Leistungsfähigkeit des 2. Rings für den Autoverkehr zu erhöhen“, erklärte ein Sprecher des Verkehrsdezernats im Oktober gegenüber Merkurist.

Der nächste Abschnitt der Umweltspur soll zwischen Ringkirche und Wallufer Straße in Fahrtrichtung Hauptbahnhof eingerichtet werden. Der erste Abschnitt der Spur zwischen Sedanplatz und Blücherstraße sei laut der Stadt schon ein Erfolg, so ein Sprecher: „Viele Radfahrende haben uns die Rückmeldung gegeben, dass sie sich durch die besonders große Breite der Fahrspur deutlich sicherer fühlen als auf einem Radschutzstreifen.“ (ts)

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