Freibad-Saison in Wiesbaden startet: Das müsst Ihr jetzt wissen

Die Schwimmbad-Saison ist eröffnet: Drei Wiesbadener Freibäder öffnen am Freitag ihre Pforten, kommende Woche zieht der Rest nach. Wie in den vergangenen Jahren läuft der Freibadbesuch allerdings nicht ab.

Freibad-Saison in Wiesbaden startet: Das müsst Ihr jetzt wissen

Mit rund sechs Wochen Corona-bedingter Verspätung startet Wiesbaden an diesem Freitag in die lang ersehnte Freibad-Saison — denn ab sofort sind die Freibäder Kleinfeldchen, Kallebad und Opelbad für Besucher geöffnet. Der Badbereich im Thermalbad Aukammtal zieht am 23. Juni, das Freibad Maaraue zieht am 27. Juni nach. Wer seine Bahnen in einem der Bäder ziehen möchte, muss sich in diesem Jahr allerdings auf einige Veränderungen einstellen.

Wie funktioniert der Einlass?

Vor Ort können Besucher aktuell keine Eintrittskarten für die Schwimmbäder kaufen. Stattdessen müssen sie im Voraus online ein E-Ticket mit QR-Code buchen, den sie dann am Einlass der Freibäder digital oder ausgedruckt einscannen müssen. Mit den E-Tickets will Betreiber Mattiaqua die Einhaltung der Personenbeschränkung pro Bad vereinfachen.

Die elektronischen Eintrittskarten müssen die Besucher für ein bestimmtes Datum kaufen — sie können maximal drei Tage vor dem Wunschtermin erworben werden. Jede Person darf pro Tag maximal fünf Tickets kaufen.

Welche Ticket-Arten gibt es und was ist mit Rabatten?

Verfügbar sind vorerst nur die Ticketgruppen „Erwachsene“ und „Kinder“. Abo-, Zeit- oder Mehrfachkarten gibt es vorerst nicht. Auch Rabatte und Ermäßigungen, beispielsweise für Studenten, können erstmal nicht eingelöst werden. Laut Mattiaqua liegt das daran, dass die Voraussetzungen dafür bei der Online-Buchung nicht ausreichend überprüft werden können.

Welche Hygieneregeln gelten im Freibad?

Zum einen gilt in jedem der Wiesbadener Freibäder eine Besucherbegrenzung. Im Freibad Kleinfeldchen dürfen sich gleichzeitig 1700 Gäste aufhalten. Im Kallebad sind gleichzeitig 2100 Gäste, im Opelbad 650 Gäste, im Bad Aukammtal 190 Gäste und im Freibad Maaraue 2800 Gäste erlaubt. So soll gesichert werden, dass die Besucher die geltenden Abstandsregeln einhalten können.

Außerdem sorgt das Aufsichtspersonal vor Ort dafür, dass der nötige Mindestabstand auch innerhalb der Becken gewährleistet ist. Mattiaqua appelliert allerdings diesbezüglich auch an die Badegäste und bittet sie, eigenverantwortlich und umsichtig den anderen Gästen gegenüber zu sein.

Zudem gibt es in den Bädern eine Maskenpflicht. Diese gilt vom Wartebereich vor den Kassen bis zu den Umkleidekabinen beziehungsweise auf dem Weg zur Liegewiese. Auf dem restlichen Gelände müssen die Besucher keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Welche Bereiche in den Freibädern werden gesperrt?

Tatsächlich werden aufgrund der Hygienevorschriften einige Bereiche der Wiesbadener Freibäder gesperrt. Während Umkleiden und Spinde zur Verfügung stehen, bleiben die Sammelumkleiden laut Mattiaqua vorerst geschlossen. Gleiches gilt für die Duschen im Innenbereich — die Freibadduschen draußen bleiben dagegen offen.

In diesem Sommer gibt es in den Freibädern außerdem keinerlei Wasserspielzeuge und auch Wasserspieltage entfallen. Außerdem bleiben große Rutschen und Sprungbretter vorerst geschlossen. Denn: Der Andrang ist dort laut Mattiaqua erfahrungsgemäß besonders hoch. Außerdem gebe es viele Kontaktflächen, die entsprechend oft gereinigt werden müssen. Auch die Sportflächen, wie etwa die Beachvolleyballfelder, bleiben in den Freibädern erstmal geschlossen. Die Spielplätze in den Schwimmbädern dagegen bleiben nach aktuellem Stand und unter Einhaltung der Abstandsregeln geöffnet.

Luftbaden unter den Eichen

Schon länger geöffnet, aber mit Einschränkungen, ist das Luft- und Sonnenbad „Lufti“ Unter den Eichen. Dort können Besucher schon seit Christi Himmelfahrt wieder spazieren gehen. Ab sofort stehen dort auch wieder das Wassertretbecken und die Duschen zur Verfügung, sie waren bisher noch gesperrt.

Weitere Infos zu den Regelungen in den Freibädern sowie zu den E-Tickets findet Ihr im Online-Shop von Mattiaqua. (js)

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