Kinderpornografie-Verdacht: Wiesbadener Wohnung durchsucht

Mann soll unter anderem Vergewaltigungs-Video verbreitet haben

Kinderpornografie-Verdacht: Wiesbadener Wohnung durchsucht

Ein Wiesbadener steht im Verdacht, kinderpornografische Videodateien über soziale Netzwerke geteilt und verbreitet zu haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, das Bundeskriminalamt und die Polizei haben deshalb am 23. Oktober die Wohnung des Mannes durchsucht.

Die Aktion war Teil vieler bundesweiter Durchsuchungen, bei der die Wohnungen von insgesamt 21 Tatverdächtigen in elf Bundesländern durchsucht wurden. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, sichergestellt.

Wie das Bundeskriminalamt mitteilt, seien die Beschuldigten zwischen 14 und 26 Jahre alt. In Hessen sind insgesamt vier Personen tatverdächtig. Neben der Wiesbadener Wohnung wurden außerdem Wohnungen im Landkreis Darmstadt-Dieburg, in Frankfurt am Main und dem Main-Taunus-Kreis durchsucht.

Die Ermittler erklären, dass die Beschuldigten Videodateien verbreitet hätten, auf denen unter anderem die Vergewaltigung eines circa 10 Jahre alten Kindes durch zwei Jugendliche in einem Steinbruch sowie sexuelle Handlungen zwischen zwei US-amerikanischen Kindern zu sehen sind.

Nun laufen die Ermittlungen. Näheres soll bei einer Pressekonferenz am Montag im Bundeskriminalamt in Wiesbaden bekanntgegeben werden.

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