Wiesbaden: Zwei laute Knalle beenden die Gefahr

Der Kampfmittelräumdienst hat am Dienstagabend bei Wiesbaden-Erbenheim zwei Weltkriegsbomben gesprengt. Eine Entschärfung war nicht mehr möglich. Anwohner mussten ihre Häuser verlassen.

Wiesbaden: Zwei laute Knalle beenden die Gefahr

Der Kampfmittelräumdienst hat am Dienstagabend auf dem Ostfeld bei Erbenheim die zwei Weltkriegsbomben erfolgreich gesprengt. Eine Entschärfung war nicht mehr möglich. Das meldet die Stadt Wiesbaden.

Für die Sprengung der beiden jeweils 125 Kilogramm schweren Bomben war eine Evakuierung in einem Radius von etwa 300 Metern notwendig. Davon waren rund ein Dutzend Menschen betroffen. Gegen 21:30 Uhr wurden die Bomben kontrolliert zur Detonation gebracht.

Unmittelbar nach der erfolgreichen Sprengung wurden alle Sperrungen wieder aufgehoben. Die Anwohner konnten in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Auch die Berliner Straße (B455) war wieder befahrbar.

Oberbürgermeister dankt Einsatzkräften und Bürgern

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bedankte sich bei allen Beteiligten. „Wir sind froh, dass alles reibungslos verlaufen ist. Einsatzkräfte, Verwaltung und der Kampfmittelräumdienst haben Hand in Hand gearbeitet und so einen reibungslosen Ablauf der Sprengung ermöglicht. Ich danke allen Personen, die vor Ort im Einsatz waren, für ihre professionelle Arbeit“, sagte Mende. Seinen Dank richtete er auch an die Bürger, „die durch ihr Verhalten zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen haben“.

Außer dem Kampfmittelräumdienst und Mitarbeitern der Verwaltung waren zahlreiche Kräfte im Einsatz: die Berufsfeuerwehr Wiesbaden, die Stadt- und Landespolizei, die Freiwilligen Feuerwehren Erbenheim, Kastel und Kostheim, die Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK), die Logistik-Gruppe, das Technische Hilfswerk Wiesbaden (THW) sowie der Rettungsdienst.