Im künftigen Elsässer Park im Wiesbadener Westend werden die ersten sieben große Platanen gepflanzt. Das teilt die Landeshauptstadt Wiesbaden mit. Die bis zu neun Meter hohen Bäume sollen den neuen Park von Beginn an prägen.
Im dicht bebauten Westend entsteht damit erstmals eine größere zusammenhängende Grünfläche. Ziel der Umgestaltung ist es, einen wohnungsnahen Freiraum für Erholung, Spiel und Begegnung zu schaffen und gleichzeitig zur Klimaanpassung in der Innenstadt beizutragen.
Bei einem Termin am Dienstag (24. März) informierten Bürgermeisterin Christiane Hinninger und Baudezernent Andreas Kowol über den Baufortschritt. Die Stadt habe sich bewusst für die großen Bäume mit einem Stammumfang von 45 bis 50 Zentimetern entschieden. „Mit diesen imposanten Platanen beginnt der Elsässer Park nun auch oberirdisch sichtbar zu wachsen“, sagte Hinninger. „Wir haben uns hier bewusst für besonders große Bäume entschieden, damit der Park von Anfang an Schatten bietet und als grüner Ort erlebbar wird.“
Baudezernent Kowol ergänzte, dass Grün- und Spielflächen besonders in einem hochverdichteten und verkehrsbelasteten Viertel wie dem Westend gebraucht würden.
Das ist für geplant
Das gesamte Begrünungskonzept sieht rund 40 klimaresiliente Bäume, großzügige Rasenflächen sowie etwa 2200 Quadratmeter Strauch- und Staudenpflanzen vor. Zu den weiteren Elementen gehören ein Fontänenfeld zur Abkühlung an heißen Tagen, Terrassen zum Spielen und Sporttreiben sowie ein innovatives Regenwassermanagement. Eine Zisterne soll das Regenwasser sammeln, um damit die Grünflächen zu bewässern.
Das Gesamtprojekt kostet rund 7,6 Millionen Euro und wird aus dem Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ finanziert. Die Fertigstellung des Elsässer Parks ist für Herbst 2026 geplant.