Neue Schule in Wiesbaden eröffnet schon im Sommer

Mit digitalem Schwerpunkt

Neue Schule in Wiesbaden eröffnet schon im Sommer

Das geplante neue Gymnasium in Dotzheim soll schon zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 eröffnen. Die Stadt stellte die Planungen zur Elisabeth-Selbert-Schule gemeinsam mit dem staatlichen Schulamt am vergangenen Donnerstag im Dotzheimer „Haus der Vereine“ vor.

„Die Elisabeth-Selbert-Schule wird einen digitalen Schwerpunkt haben und den Aspekt der grünen Schule aufgreifen“, sagte Schuldezernent Axel Imholz bei der Veranstaltung. Seit mehr als einem Jahr plant eine Gruppe aus Lehrern und Vertretern von städtischem und staatlichem Schulamt das Konzept der neuen Schule. Gebaut werden soll das Gymnasium unterhalb der Sportanlage an der Willi-Werner-Straße.

Während das Gymnasium fertig geplant und gebaut wird, werden die Schüler zunächst in mobilen Raumeinheiten unterrichtet. Nach dem Umzug in die fertigen Gebäude wird im zweiten Bauabschnitt auch eine Zwei-Feld-Turnhalle für den Schulsportunterricht gebaut. Für den Schulgarten der Alexej-von-Jawlensky-Schule, der sich auf dem Baugrundstück befindet, will Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler eine Ersatzfläche finden.

Aktuell sprechen die Planer auch mit ESWE-Verkehr über die Anbindung an das Busnetz. Dabei geht es um die Taktung der Busse zum Schulbeginn- und ende und darum, wie Schulbusse eingesetzt werden. Im Bereich der neuen Schule befinden sich bereits Haltestellen.

Hintergrund:

Bereits im Januar hatte die Stadtpolitik beschlossen, dass zur Entlastung der Schulen in Dotzheim und Kastel neue Gymnasien gebaut werden sollen. Die Elisabeth-Selbert-Schule ist das erste neu geplante Gymnasium, dessen Bau umgesetzt wird. Benannt wird es nach der 1986 verstorbenen Politikerin Elisabeth Selbert. Sie gilt als „Mutter des Grundgesetzes“. Der 50 Millionen Euro teure Bau wird vom städtischen Dienstleister Wi-Bau durchgeführt. In Zukunft soll auch in Kastel eine neue Schule entstehen. (nl)

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