Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat einen Zuschuss in Höhe von 125.000 Euro für die XXL-Eisbahn „Wiesbaden on Ice“ beschlossen. Das teilt die Stadt mit. Die Stadtverordnetenversammlung muss dem Beschluss am Donnerstag noch zustimmen.
Der Vorschlag für den Zuschuss kam von Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger. „‚Wiesbaden on Ice‘ ist ein großartiges Projekt, das durch seine Strahlkraft unsere Stadt deutschlandweit und sogar international bekannt macht“, so Hinninger. Das Event sei eine gute Ergänzung zum Sternschnuppenmarkt und dem Kindersternschnuppenmarkt. „Der Zuschuss ist gut investiertes Geld, denn die Eisbahn ist ein echter Wirtschaftsfaktor für Einzelhandel und Gastronomie.“
Finanziert wird der Zuschuss aus Spielbankmitteln. Er fällt um 50.000 Euro geringer aus als im vergangenen Jahr. Als Grund für den geringeren Bedarf nennt die Stadt eine verbesserte Organisation bei Aufbau und Betrieb.
Das ist neu bei „Wiesbaden on Ice“
Die XXL-Eisbahn auf dem Bowling Green vor dem Kurhaus startet in diesem Jahr am Freitag, 27. November. Der Betrieb läuft bis Sonntag, 3. Januar 2027. Zum Abschluss gibt es am Montag, 4. Januar, einen Familientag. Neu ist, dass die Zeiten ausgeweitet werden, in denen Kinder und Jugendliche kostenlos Schlittschuh fahren können. Zusätzlich wird es eine „Happy Hour“ für Kinder und Jugendliche mit reduziertem Eintritt geben.
Die Eisbahn gibt es seit 2023. Seit 2025 wird sie von der gemeinnützigen Icemotion gGmbH ausgerichtet. Sollte die Gesellschaft einen Gewinn erwirtschaften, fließt dieser zurück an die Landeshauptstadt.