Wie der RMV seine Fahrgäste in Zukunft vor dem Coronavirus schützen will

Masken werden an über 20 Standorten verteilt

Wie der RMV seine Fahrgäste in Zukunft vor dem Coronavirus schützen will

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) wird in den kommenden Tagen mehrere hunderttausend Einwegmasken an Fahrgäste verteilen, die noch keine tragen. Damit will das Unternehmen die Menschen im Rhein-Main-Gebiet unterstützen, die zum Start der hessenweiten Maskenpflicht am Montag noch keine Chance hatten, sich einen Schutz zu besorgen.

„Ob automatische Türöffnungen, mehr Fahrzeugreinigungen oder Einstieg durch die hinteren Türen – wir tun gemeinsam mit unseren Partnern was wir können, um unseren Fahrgästen eine sichere Fahrt mit dem ÖPNV zu ermöglichen“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Wenn die Busse und Bahnen wieder voller werden, wird es aber nicht immer möglich sein, den außerhalb des ÖPNVs vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“

Die Masken seien in diesem Fall neben dem Einhalten der Hygieneregeln eine Hilfe. Denn gerade wenn man nicht ausreichend Abstand zu anderen Fahrgästen halten könne, sei es gut, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, um andere nicht anzustecken.

Die Einwegmasken will der RMV an über 20 Standorten an Bahnhöfen und Busbahnhöfen ausgeben. Solange der Vorrat reicht, werden mobile Teams des Unternehmens in Großstädte, Mittelzentren und kleine Städte im RMV-Gebiet reisen, um die Masken zu verteilen. Pro Fahrgast wird nur eine Maske ausgegeben, damit möglichst viele Menschen einen Schutz für ihre Reise bekommen. (mo)

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