Keine Anhänger, keine Bezahl-Abfälle am Wertstoffhof Dotzheim bis Herbst 2026

Ab Ende März ändern sich die Annahme-Bedingungen am Wertstoffhof in Wiesbaden-Dotzheim. Was erlaubt bleibt und worauf man achten muss.

Keine Anhänger, keine Bezahl-Abfälle am Wertstoffhof Dotzheim bis Herbst 2026

Ab Montag, 30. März, wird der Wertstoffhof Dotzheim nur noch mit Einschränkungen geöffnet bleiben. Das teilten die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) mit. Der Wertstoffhof steht auf dem „Dach“ eines großes Regenrückhaltebeckens, das saniert werden muss.

Wie die ELW berichtet, seien die engen Platzverhältnisse, die durch die Baumaßnahmen entstehen, der Grund für die Einschränkungen am Dotzheimer Standort.

Geöffnet mit Einschränkungen

Es sei sicherlich einfacher, die Wertstoffannahme in Dotzheim für die Dauer der Sanierung ganz zu schließen, so ELW-Sprecher Frank Fischer bei einem Pressetermin.

Für die im Durchschnitt 170 bis 200 Besucher pro Tag (an den Wochenenden deutlich über 200) stünden ab 30. März durch die Bauarbeiten weniger als ein Drittel der normalen Fläche zur Verfügung, und nur eines der zwei Tore zum Gelände.

Anfahrt zu Kliniken soll frei bleiben

Obwohl es oberstes Ziel der Entsorgungsbetriebe sei, den Wertstoffhof weiter für die Bürger offen zu halten, dürfe die angrenzende Willy-Werner-Straße nicht durch Rückstaus versperrt werden. Die Willy-Werner-Straße ist einer der Anfahrtswege zu den Horst-Schmidt-Kliniken. Daher müsse ein Rückstau unbedingt verhindert werden, so der Unternehmenssprecher.

Welche Maßnahmen gelten ab Ende März?

Um das Problem zu lösen, ergreift die ELW ab dem 30. März ein Reihe von Maßnahmen. So werden die angenommenen Wertstoffgruppen auf vier reduziert: Grünschnitt, Sperrmüll, Metall und PPK („Papier-Pappe-Karton“). Auch werden ab dann vorerst nur noch kostenlos entsorgbare Reststoffe angenommen, da der Bezahlvorgang die Verweildauer auf dem Gelände stark in die Länge ziehe. Schließlich sind ab dem Stichtag Autos mit Anhänger nicht mehr zugelassen, ebenfalls in Hinblick auf die Rückstaugefahr in die Willy-Werner-Straße hinein.