Weltkriegsbombe bei Rüdesheim erfolgreich gesprengt

Drei Kilogramm Sprengstoff eingesetzt

Weltkriegsbombe bei Rüdesheim erfolgreich gesprengt

Die Weltkriegsbombe, die am Dienstag zwischen zwischen Rüdesheim und Assmannshausen gefunden wurde, ist am Donnerstagmittag erfolgreich gesprengt worden. Das meldet der Katastrophenschutz und der Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis.

Nachdem alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden und sich niemand mehr im Absperrbereich befand, konnte die Bombe wie geplant um 12 Uhr gesprengt werden. Hierfür nutzte der Kampfmittelräumdienst drei Kilogramm Sprengstoff. Anschließend wurde der Bereich überprüft, sodass die B42, die Bahnstrecke, die Rheinschifffahrt und die Wanderwege wieder freigegeben werden konnten.

Die 125-Kilogramm-Bombe, bei der am Dienstag nur einer von zwei Zündern entschärft werden konnte, lag in einem felsigen Waldgebiet unterhalb des Jagdschlosses Niederwald. Experten des Kampfmittelräumdiensts rechneten damit, dass sich der Druck der Detonation nicht zum Boden, sondern in die Luft und Richtung Rhein abbauen werde. Um diesen Druck zu dämpfen, wurde die Bombe ab Donnerstagmorgen mit 20 Tonnen Sand und einer Wasserblase mit 23.000 Litern Wasser abgedeckt.

Außerdem standen Feuerwehr und Rettungsdienst während der gesamten Arbeiten in Bereitschaft. Nach der Sprengung wurde die Umgebung auf Splitter und Sprengstoffreste kontrolliert.

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