Stromausfall am Dienstag führte zu vielen besorgten Anrufen bei der Feuerwehr

Mehrere Einsätze am Abend

Stromausfall am Dienstag führte zu vielen besorgten Anrufen bei der Feuerwehr

Nachdem am Dienstagabend für wenige Millisekunden der Strom in Wiesbaden und Mainz ausgefallen war (wir berichteten), standen die Notrufleitungen von Feuerwehr und Rettungsdienst nicht mehr still. Wie die Wiesbadener Feuerwehr am Mittwoch berichtet, folgten darauf mehrere Einsätze. Einige Anrufer wollten sich aber auch lediglich über den Grund des Stromausfalls informieren.

Tatsächlich ausrücken mussten die Einsatzkräfte aufgrund von ausgelösten Brandmeldeanlagen, zwei Schmorbränden und Verrauchungen durch angelaufene Notstromaggregate. Die restlichen Anrufer waren lediglich besorgt wegen des Stromausfalls und wählten daraufhin den Notruf. Davon raten die Einsatzkräfte aber ab. „Gerade bei solchen Ereignissen bitten wir die Bevölkerung, nur in dringenden Fällen den Notruf zu wählen, um alle dringenden Hilfeersuche schnell bearbeiten zu können“, so die Feuerwehr.

Auslöser für den kurzen Stromausfall war möglicherweise eine defekte Muffe an einem Hochspannungskabel (110kV-Kabel, Übertragungsleitung) zwischen den Umspannwerken Dotzheim und Schierstein. An der Erich-Ollenhauer-Straße war es zu einem Kurzschluss gekommen, die Schutzeinrichtungen schalteten das betroffene Kabel ordnungsgemäß ab, wie ESWE Versorgung am Mittwoch mitteilte.

Durch den Kurzschluss kam es um 21:23 Uhr für 500 Millisekunden zu einem Spannungseinbruch, der im gesamten Stadtgebiet von Wiesbaden und in Teilen von Mainz in unterschiedlicher Intensität spürbar war. Die genaue Ursachenforschung dauert noch an. (pk)

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