Stau nach schwerem Verkehrsunfall: Bei Hochschwangerer setzen Wehen ein

Mehr als 20 Kilometer Stau

Stau nach schwerem Verkehrsunfall: Bei Hochschwangerer setzen Wehen ein

Ein schwerer Unfall auf der A3 hat am Montagmorgen zu massiven Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr auf der A3 bei Wiesbaden geführt. Ihm Rückstau setzten bei einer hochschwangeren Frau die Wehen ein. Das teilt die Polizei mit.

Der Unfall ereignete sich gegen 6:30 Uhr. Dabei war ein 35-Jähriger mit seinem Mercedes zwischen Niedernhausen und dem Wiesbadener Kreuz ins Schleudern geraten. Er prallte gegen einen Sattelzug auf der rechten Fahrspur und danach noch gegen die Außenschutzplanke. Bei der Kollision wurde der Sattelauflieger derart beschädigt, dass die Glasscheiben, die der Lkw geladen hatte, über die Fahrbahn verteilt wurden. Die dann entstehenden Glassplitter beschädigten mindestens drei weitere Fahrzeuge.

Die Autobahn musste in Richtung Frankfurt vollgesperrt werden. Es entstand ein Rückstau von bis zu 23 Kilometern Länge. Die Autobahnmeisterei musste die Fahrbahn aufwändig mit einer Reinigungsmaschine säubern, damit der Verkehr wieder rollen konnte. Die Sperrung konnte gegen 10:00 Uhr aufgehoben werden.

Der Sachschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. Im Stau befand sich eine schwangere Frau, bei der die Wehen einsetzten. Beamte der Autobahnpolizei holten sie aus dem Stau heraus und übergaben sie an die Besatzung eines Rettungswagens.

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