Brennender Gastank sorgt für Großeinsatz am Statistischen Bundesamt

Gastank mit zu hohem Druck

Brennender Gastank sorgt für Großeinsatz am Statistischen Bundesamt

Wegen eines undichten Propangastanks kam es am Montag vor dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden zu einem großen Feuerwehreinsatz. Bei einem Propangastank trat flüssiger Brennstoff aus.

Laut Feuerwehr Wiesbaden wurde am Montagnachmittag gegen 14 Uhr an einem in die Erde eingelassenen Propangastank vor dem Amt festgestellt, dass der Druck sich zu stark erhöht hatte. Nach einer umfangreichen und langwierigen Erkundung konnte festgestellt werden, dass durch ausströmendes heißes Wasser aus einer defekten unterirdischen Fernwärmeleitung der Flüssiggastank erwärmt wurde. Dadurch kam es zu einem Druckanstieg im Behälter und im weiteren Verlauf zu einem Abblasen des Gases über das Überdruckventil. Die Fernwärmeleitung wurde durch den Energieversorger abgeschaltet. Der Tank wurde durch die Einsatzkräfte teilweise freigelegt und mit Wasser gekühlt.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich Gustav-Stresemann-Ring und Welfenstraße um den Tank großräumig abgesperrt. Laut Polizei sei die Gefahr einer Explosion nicht auszuschließen. Daher wurden Anwohner im Umkreis von 500 Metern evakuiert.

Die Feuerwehr bestellte eine Fachfirma, die ein kontrolliertes Abfackeln des austretenden Flüssiggases durchführt, während die Umgebung mit mehreren Strahlrohren und unter Einsatz von Wasserwerfern gekühlt wird. Gegen 20:30 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Straßensperrungen aufgehoben werden. (pk)

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