Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdiensts mussten am Freitag (10. November) zu etlichen Verkehrsunfällen rund um Wiesbaden ausrücken. In mehreren Fällen wurden dabei automatische Notrufsysteme von Mobiltelefonen oder Fahrzeugen ausgelöst.
Zunächst wurden die Einsatzkräfte laut Feuerwehr um 10 Uhr zur A3 in Fahrtrichtung Köln hinter der Rastanlage Medenbach alarmiert. Das Smartphone eines Unfallbeteiligten hatte automatisch alarmiert. Eine Person war hier mit ihrem BMW verunfallt und musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Außer der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Breckenheim und Medenbach im Einsatz.
Person im Auto eingeschlossen
Gegen 14:30 Uhr dann gab es einen weiteren Unfall auf der A3 in Richtung Frankfurt an der Abfahrt zur Tank- und Rastanlage Medenbach West. Zwei Fahrzeuge waren hier an einem Auffahrunfall beteiligt, eine Person war im Auto eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Von den vier am Unfall beteiligten Personen wurden zwei mittelschwer verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.
Im Rückstau entstand ein weiterer Unfall mit einem Auto. Hier kam es aber nur zu einem Sachschaden. Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Auringen sowie Naurod und die Feuerwehr Niedernhausen waren hier im Einsatz. Ebenso waren Rettungsdienste aus Wiesbaden, dem Rheingau-Taunus-Kreis und dem Main-Taunus-Kreis vor Ort.
Bereits um 15:40 Uhr erreichte die Leitstelle erneut ein automatischer Notruf, in diesem Fall von einem elektrisch betriebenen Kastenwagen. Hier wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Kreisstraße 659 zwischen Kloppenheim und Auringen gemeldet. Einige Einsatzkräfte fuhren direkt von der Unfallstelle auf der A3 zur Kreisstraße, außerdem Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Heßloch und Kloppenheim. Als sie eintrafen, hatte der Fahrer allein aus seinem Fahrzeug aussteigen können. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzstelle wurde abgesichert.