Zwölf Helden aus Wiesbaden und der Region ausgezeichnet

Sie schritten ein, als andere ihre Hilfe brauchten

Zwölf Helden aus Wiesbaden und der Region ausgezeichnet

Zwölf Bürger aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis, die durch ihren Einsatz zu Helden des Alltags wurden, sind am Donnerstag von der Polizei geehrt worden. Wie die Polizei Westhessen mitteilt, wurden sie zu Helfern, Rettern in der Not oder auch zu Zeuginnen und Zeugen einer Straftat.

„Sie sind heute für mich die Heldinnen und Helden des Alltages“, so Malte Neutzler, Leiter der Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Westhessen. Einer der ausgezeichneten Helden ist ein 61-Jähriger, der einen Diebstahl in einer Bäckerei in der „Platter Straße“ verhinderte.

Als ein Mann hinter der Ladentheke die Kasse der Bäckerei gewaltsam mit einem Messer öffnen wollte, hielt der 61-Jährige ihn auf. Später ging der Täter sogar mit dem Messer auf den Mann los, doch dieser schlug ihm die Waffe aus der Hand und überwältigte ihn, bis die Polizei eintraf.

Eine andere Heldin ist die Bankmitarbeiterin Manuele Spahn, die einen Betrug an einer 83-Jährigen verhinderte. Als die Seniorin bei Spahn in einer Bankfiliale erschien, erklärte die 83-Jährige, ein Polizist und eine Generalstaatsanwältin aus Frankfurt hätten sie aufgefordert, 60.000 Euro zu übergeben. Damit könne die 83-Jährige erwirken, dass ihre Nichte per Kaution freigelassen wird, nachdem diese einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte. Dabei handelte es sich jedoch um eine Betrugsmasche. Manuela Spahn benachrichtigte ihre Vorgesetzte, die wiederum die Polizei kontaktierte. Die Geldübergabe konnte dadurch noch verhindert werden.

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