Polizei stellt vermehrt Einbrüche in Wiesbaden fest

Vier Vorfälle in zwei Tagen

Polizei stellt vermehrt Einbrüche in Wiesbaden fest

In verschiedenen Stadtteilen hat die Polizei in den vergangenen Tagen vermehrt Einbrüche in Wohnhäuser und Wohnungen festgestellt. Demnach gab es allein seit Montag vier Versuche, die zum Teil gelangen.

So etwa am Montagabend, als sich Einbrecher in der Waldblickstraße in Medenbach Zutritt zu einer Wohnung durch ein geöffnetes Badezimmerfenster verschafften. Drinnen suchten die Diebe gezielt nach Wertsachen und erbeuteten mehrere Uhren und Münzen, deren Gesamtwert noch nicht beziffert werden konnte.

Einige Straßen weiter versuchten Unbekannte in der Schallesbuchstraße ein Fenster zu öffnen, um in eine Wohnung einzusteigen. Zwar scheiterten die Einbrecher, hinterließen aber einen Sachschaden von mehreren Hundert Euro, weil sie das Fenster stark beschädigten.

Im Stadtteil Südost kletterten Einbrecher in der Kirchbachstraße auf den Balkon eines Einfamilienhauses und brachen dort die Tür auf. In der Wohnung angekommen durchwühlten sie Schränke und Schubladen und verursachten ein Chaos in mehreren Zimmern. Was genau sie dabei alles gestohlen haben, steht bislang nicht fest.

Im Dotzheimer Gretelweg versuchten Einbrecher eine Haustür aufzuhebeln. Den Einbruchsversuch brachen sie jedoch ab und flüchteten. Ob sie sich beobachtete fühlten, oder einfach nur an den Sicherheitsstandards der Tür scheiterten ist nicht bekannt.

Ob die Einbrüche in einem Zusammenhang miteinander stehen, ist nicht geklärt. Die Polizei ermittelt in allen Fällen und nimmt Hinweise unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen. Zudem weisen die Beamten in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Zahl der Einbrüche in den vergangenen Wochen — bedingt durch die frühe Dunkelheit am Abend — zugenommen hat. Einbrecher im Nachhinein festzunehmen sei dabei oft schwierig. Deshalb bittet die Polizei alle Wiesbadener genau auf Geräusche und andere ungewöhnliche Wahrnehmungen — auch in der Nachbarschaft — zu achten und bei einem schlechten Bauchgefühl die Polizei umgehend über den Notruf 110 zu verständigen. (nl)

Logo