Ermittler des Hessischen Landeskriminalamts haben am Montag, 9. März, in Wiesbaden Vermögenswerte im Wert von über 2,7 Millionen Euro sichergestellt. Das teilen die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und das Hessische Landeskriminalamt in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.
Geldwäsche und Drogenhandel
Das Vermögen wird einem 44-jährigen Mann aus Wiesbaden zugerechnet, der bereits seit November des vergangenen Jahres in Untersuchungshaft ist. Er steht unter dem dringenden Verdacht, das Geld durch kriminelle Geschäfte erworben zu haben. Der Sicherstellung waren umfangreiche Ermittlungen gegen den 44-Jährigen und neun weitere Beschuldigte aus dem Raum Wiesbaden vorausgegangen. Fünf der Beschuldigten befinden sich ebenfalls in Untersuchungshaft, unter anderem wegen des Verdachts des bandenmäßigen Drogenhandels, teilen die Ermittlungsbehörden mit.
Finanzermittlern sei es nun gelungen, dem Mann Geldwäsche und unerlaubte Kreditgeschäfte nachzuweisen. Bereits Ende letzten Jahres haben die Ermittler nach eigenen Angaben rund 31.000 Euro bei dem 44-Jährigen beschlagnahmt. Durch die neuen Erkenntnisse habe die Sicherstellung nun massiv erweitert werden können und umfasse mehrere Immobilien sowie zwei teure Fahrzeuge des Mannes. Die Ermittlungen und Auswertungen dauerten weiter an, so die Staatsanwaltschaft.