Film von Wiesbadenerin in der ARD-Mediathek

Eine Filmemacherin aus Wiesbaden hat sich auf die Spuren ihres Vaters begeben. Ihr Dokumentarfilm ist nun in der ARD-Mediathek zu sehen und erzählt eine persönliche Familiengeschichte.

Film von Wiesbadenerin in der ARD-Mediathek

Der Dokumentarfilm „Schon lange kein Frühling – Mein Vater, Rumänien und ich“ der Wiesbadener Filmemacherin Alexandra Bidian ist ab sofort in der ARD-Mediathek verfügbar. Das teilt das Medienzentrum Wiesbaden e.V. mit.

Bidian, die heute als Autorin und Videojournalistin beim NDR arbeitet, hat mit dem 90-minütigen Film ihre erste große Dokumentation realisiert. Darin begibt sie sich auf eine persönliche Spurensuche. Gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrer Mutter reist sie von Wiesbaden nach Rumänien, auf den Spuren ihres verstorbenen Vaters. Der Film behandelt Themen wie Identität, Verlust, Kommunismus, politisches Exil und Migration.

Die gebürtige Wiesbadenerin ist eine ehemalige Gutenbergschülerin und sammelte ihre ersten praktischen Erfahrungen mit dem Filmemachen ab 2008 beim Kurzfilmprojekt „filmreif“ des Medienzentrums Wiesbaden.

Premiere in Wiesbaden und Radiofeature

Die Wiesbaden-Premiere der Dokumentation fand im April 2026 in der Caligari FilmBühne statt und war laut Medienzentrum Wiesbaden ein voller Erfolg. Bei der Vorführung anlässlich von „Kino macht Schule“ waren außer zahlreichen Schülern auch Bidians Mutter sowie Weggefährten ihres Vaters anwesend.

Bidian hat die Familiengeschichte auch in einem Radiofeature für den NDR weiterverfolgt. In „Schon lange kein Frühling“ erzählt sie gemeinsam mit ihrer Schwester Maria von der Suche nach dem Vater und der Renovierung des alten Familienhauses im rumänischen Dorf Sibiel.