Bauarbeiten an der Ringkirche neigen sich dem Ende zu

In dieser Woche kommt es aber nochmal zu Sperrungen

Bauarbeiten an der Ringkirche neigen sich dem Ende zu

Schon seit Monaten wird an der Ringkirche gebaut. Der Kreuzungsbereich wird umgebaut und auf die digitale Verkehrssteuerung „DIGI V“ umgestellt. Verkehrsteilnehmer mussten seitdem immer wieder mit Staus und Verkehrsbehinderungen rechnen - jetzt ist aber ein Ende in Sicht. Wie die Stadt mitteilt, werden die Arbeiten an der Ringkirche Ende dieser Woche abgeschlossen sein - bis dahin kann es aber noch einmal zu Sperrungen kommen.

Als erstes werden bis Mittwoch (9. Juni) die Tiefbauarbeiten an der Kreuzung beendet und die fehlenden Fahrbahnmarkierungen neu angebracht. Parallel dazu werden alle Ampeln an der Kreuzung vor der Ringkirche ausgetauscht. Die neuen Modelle sind für die digitale Verkehrssteuerung ausgelegt und werden flexibel geschaltet - dadurch soll der Verkehr besser fließen, was wiederum die Luftqualität verbessern soll.

An der Kreuzung 1. Ring/Rheinstraße werden während des Umbaus provisorische Ampeln installiert, die den Verkehr regeln. Bis die Arbeiten abgeschlossen sind, wird es Verkehrsbehinderungen auf dem 1. Ring geben. „Auch mit kurzfristigen Sperrungen einzelner Fahrspuren muss bis Freitag, 11. Juni, gerechnet werden“, kündigt die Stadt an.

Weitere Bauarbeiten am 1. Ring

Parallel dazu wechseln am Mittwoch (9. Juni) die Arbeiten am 1. Ring auf Höhe Gutenbergplatz in den nächsten Bauabschnitt. Der Abschnitt soll voraussichtlich bis zum 16. Juni andauern. Auf dem 1. Ring stehen in diesem Bereich dann in beiden Fahrtrichtungen zwei Spuren für den Verkehr zur Verfügung. In Richtung Hauptbahnhof muss aber die Umweltspur wegen der Arbeiten in Höhe Gutenbergplatz gesperrt werden. Fußgänger können währenddessen die Querung des 1. Rings zwischen Gutenbergplatz und Oranienstraße nicht nutzen. Sie sollen stattdessen die östliche Querung in Richtung Hauptbahnhof nutzen.

Die Stadt bittet außerdem insbesondere Pendler aus dem Taunus mit dem Ziel Frankfurt oder Mainz, den 1. Ring großräumig zu umfahren. Alle Baumaßnahmen sind Teil des hessischen Luftreinhalteplans für Wiesbaden, mit dem vor Gericht ein Dieselfahrverbot abgewendet werden konnte.

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