Das Standesamt in Wiesbaden landet bei der Beliebtheit im bundesweiten Vergleich der 100 größten Städte im Mittelfeld. Bei den Anmeldegebühren ist es aber vergleichsweise günstig. Das geht aus einer Analyse der Webseite „onlinecasinosdeutschland.com“ hervor.
Für die Auswertung wurden insgesamt 16.575 Google-Rezensionen von 136 Standesämtern in den 100 größten deutschen Städten untersucht. Das Wiesbadener Standesamt erhielt dabei eine Durchschnittsbewertung von 3,5 von fünf möglichen Sternen, basierend auf 77 Bewertungen. Damit liegt es leicht über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 3,3 Sternen.
Bei den Kosten für die Anmeldung zur Eheschließung schneidet die hessische Landeshauptstadt gut ab. Mit einer Grundgebühr von 47 Euro gehört Wiesbaden zu den günstigeren Städten. Den gleichen Betrag zahlen Paare auch in den hessischen Städten Darmstadt, Kassel, Frankfurt am Main und Hanau.
Große Unterschiede bei Beliebtheit und Kosten
Die Analyse zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Städten. Am besten bewertet wurden die Standesämter in Gera und Ratingen mit jeweils 4,8 Sternen. Nutzer lobten dort vor allem die Standesbeamten. Eine Ratinger Standesbeamtin habe „mit ihrer Rede tief berührt, ihre Worte waren einfühlsam, liebevoll und voller Humor“. Das Schlusslicht bildet Osnabrück mit nur 2,0 Sternen, wo Nutzer vor allem lange Wartezeiten kritisierten.
Auch bei den Gebühren gibt es eine große Spanne. Am teuersten ist die Anmeldung in Erfurt mit 90 Euro. Am günstigsten ist es in 17 Städten, die den Basistarif von 40 Euro verlangen, darunter viele in Nordrhein-Westfalen. Wer an besonderen Orten heiraten möchte, muss oft deutlich tiefer in die Tasche greifen. Während die Trauung im Darmstädter Fußballstadion 270 Euro extra kostet, werden für eine Waldhochzeit in Kiel mindestens 2745 Euro fällig.