Neue Shishabar verspricht besonderes Konzept

Was für Dario und Ercihan lange ein Traum war, haben sie im Februar in Wiesbaden verwirklicht: Eine eigene Shishabar. Mit Shishas und einem großen Getränkeangebot sind sie in der Wörthstraße an den Start gegangen.

Neue Shishabar verspricht besonderes Konzept

Es gibt viele Shishabars in Wiesbaden. Aber Dario und Ercihan sind in der Gegend einfach nicht fündig geworden. Immer wieder wichen sie nach Frankfurt aus, um sich mit Freunden zu treffen und Shisha zu rauchen. Dabei wurde der Gedanke immer konkreter, vielleicht irgendwann einmal eine eigene Bar zu eröffnen. „Wir haben uns gedacht: Wieso eigentlich nicht?“, sagt Dario und wurde gemeinsam mit Kumpel Ercihan aktiv.

„Wir wollen unseren eigenen Style entwickeln.“ - Dario

Anderthalb Jahre lang suchten sie nach den passenden Räumlichkeiten, bis sie schließlich in der Wörthstraße 19 fündig wurden. „Wir haben das Lokal uneingerichtet übernommen, haben hier rund zweieinhalb Monate umgebaut, mit angepackt. Das war uns aber auch wichtig, weil wir unseren eigenen Style entwickeln wollten und nicht etwas bestehendes übernehmen.“

Gedimmtes Licht und blaue LED-Beleuchtung empfängt die Besucher, nachdem sie über den Roten Teppich in die Bar kommen. Nach einer üppig bestückten Theke führt der Weg ein paar Treppenstufen nach oben, wo sich die Gäste auf Ledersofas und -hocker an mehreren Tischen setzen können. Auch zwei Fernseher hängen an den freigelegten Mauerwänden, auf denen ein künstliches Lagerfeuer flackert.

Serviert werden dort Shishas der Marke „Wookah“, deren Modelle im Handel für Preise zwischen 200 und 500 Euro angeboten werden. „Wir sind die einzigen in der Region, die diese Modelle anbieten“, erklären die beiden Inhaber stolz. Dazu gebe es „alle“ Tabaksorten, sagen sie und lachen. Tatsächlich ist das Angebot groß, „kein Gast soll als Antwort auf seine Bestellung die Aussage ‘das haben wir nicht’ bekommen“, erklärt Ercihan.

Neben Wasserpfeifen gibt es Cocktails, Champagner, Longdrinks, Kaffeespezialitäten und weitere Getränke. Auch für Snacks ist gesorgt, Besucher können zwischen Baguettes, Nachos und Popcorn wählen. „Wir wollen, dass die Leute nicht nur für unsere Shishas kommen“, sagen die Betreiber. „Viele kommen auch, um ein Glas Wein oder einen Cocktail mit Freunden zu trinken.“

„Wir waren komplett ausgebucht.“ - Dario

Ein Konzept, das offenbar ankommt: „An den ersten beiden Wochenenden waren wir komplett ausgebucht“, sagt Dario. Damit es nicht zu voll wird und keine Probleme entstehen, haben sie einen Türsteher organisiert, der den Einlass regelt. „Das freut auch unsere vielen weiblichen Gäste, denn sie wissen, dass man sich bei uns wohlfühlen kann.“

Für die Zukunft könnten sich die Betreiber auch verschiedene Events, wie DJ-Veranstaltungen, im Cream vorstellen. Für die wärmeren Tage haben sie bereits einen Antrag auf Plätze im Freien gestellt. Wird dieser genehmigt, gibt es im Sommer fünf bis sechs Tische im Freien.

Die Cream Bar hat seit dem 22. Februar geöffnet und befindet sich in der Wörthstraße 19. Unter der Woche hat die Bar bis 1 Uhr, am Wochenende „Open End“ geöffnet. (ms)

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