Zu großer Ansturm: Wiesbadener Kliniken ändern Corona-Besuchszeiten

Weniger und kürzere Besuche

Zu großer Ansturm: Wiesbadener Kliniken ändern Corona-Besuchszeiten

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat in der vergangenen Woche neue Richtlinien für hessische Krankenhäuser während der Corona-Pandemie erlassen. Das hat nun Auswirkungen auf die Besuchszeiten in den Wiesbadener Kliniken.

In der neuen Verordnung sind sind bis zum sechsten Behandlungstag des Patienten zwei Besuche von maximal zwei Personen mit einer Dauer von je einer Stunde vorgesehen. Dieser Erlass wird seit einer Woche unter anderem in den Helios Dr. Horst-Schmidt-Kliniken, dem St. Josef-Hospital und der Asklepios Paulinenklinik Wiesbaden umgesetzt.

Wie von den Kliniken zuvor befürchtet, führte die vorherige Regelung zu einem großen Ansturm an Besuchern, was zu langen Wartezeiten vor den Krankenhäusern führte. Um die Sicherheit in den Kliniken zu gewährleisten, will die Stadt die Regelungen jetzt ändern.

Zusätzlich zu den anderen Bedingungen wird es in den drei genannten Kliniken ab sofort neue Besuchsregelungen geben: Besuche sind ab dem vierten Behandlungstag der Patienten möglich. Es ist maximal ein Besucher pro Patient und pro Tag mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen. Im Patientenzimmer darf immer nur ein Besucher anwesend sein.

Die Besuchszeiten sind täglich von 15 bis 18 Uhr. Besucher werden gebeten, die Kliniken nur über den jeweiligen Haupteingang zu betreten. Dort werden die Meldebögen ausgefüllt und kontrolliert. In den besonderen Bereichen und bei besonderen Bedingungen — zum Beispiel in der Kindermedizin, der Geburtsmedizin oder der Palliativmedizin — ist der Besuch durch die Eltern beziehungsweise enge Verwandte und Angehörige täglich möglich. Sonderberechtigungen bleiben bestehen. Es gelten weiterhin alle bisher bekannten Hygienemaßnahmen. (ts)

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