So geht es mit dem Impfen weiter

Am Donnerstag sprachen die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen beim Impfen.

So geht es mit dem Impfen weiter

Wie geht es mit den Impfungen weiter? Werden Kinder und Jugendliche bald geimpft? Und wann kommt der digitale Impfpass? Darüber haben die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag diskutiert.

Die Frage nach Impfungen von Kindern und Jugendlichen war das größte Thema des Gipfels. Die europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) wird voraussichtlich am morgigen Freitag (28. Mai) den Biontech-Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren freigeben. Dann wird die ständige Impfkommission (Stiko) eine Empfehlung dazu abgeben. Ab dem 7. Juni, wenn die Priorisierungen wegfallen, sollen sich dann auch Kinder und Jugendliche beim Arzt für einen Impftermin registrieren können. Vor allem für Kinder sei das Gespräch mit einem vertrauten Arzt wichtig. Außerdem stehe dort der meiste Impfstoff zur Verfügung.

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Stiko Thomas Mertens sei aber auch klar geworden, dass ein sicherer Schulbetrieb unabhängig von Impfungen der Kinder möglich ist. Das läge unter anderem an guten Hygienekonzepten und daran, dass Lehrer schon geimpft seien. Ein eigenes Impfstoff-Kontingent für Kinder und Jugendliche ist nicht in Planung, es gebe aber im Juni insgesamt mehr Impfstoff als im Mai.

In der zweiten Junihälfte soll außerdem der digitale Impfausweis nutzbar sein, der auch auf Reisen gültig sein wird. Urlaub soll davon abgesehen aber auch für Nicht-Geimpfte möglich sein. So sollen Genesene auch im europäischen Ausland Geimpften gleichgestellt werden.

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