Öffentliches Leben in Wiesbaden könnte bald deutlich beschränkt werden

Verwaltungsstab tagt am Mittwoch

Öffentliches Leben in Wiesbaden könnte bald deutlich beschränkt werden

Nachdem die Stadt Wiesbaden am Sonntag die nächste Stufe im Eskalationskonzept des hessischen Sozialministeriums erreicht hat, hat der Verwaltungsstab der Stadt am Montag über mögliche weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus beraten. Ergebnisse gibt es noch keine.

Beschlossen wurde lediglich, dass der Stab auch am Mittwoch, den 26. August, erneut zusammen kommen wird. Das Ziel: Die Lage erneut beurteilen und dann womöglich weitreichende Maßnahmen zur Beschränkung des öffentlichen Lebens zu ergreifen, so die Stadt Wiesbaden in einer Mitteilung.

„Die Lage ist sehr dynamisch, das kann sich alles schnell ändern“, sagten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) nach der Sitzung. „Wir müssen die aktuelle Lage und Entwicklung im Auge behalten.“ Mende und Franz appellierten zudem erneut an alle Wiesbadener, sich weiterhin an die geltenden Hygieneregeln zu halten und Alltagsmasken so zu tragen, dass sie Mund und Nase bedecken. Nicht nur in Geschäften und auf dem Wochenmarkt, sondern auch in Bussen und Bahnen gilt die Maskenpflicht.

Ab dem morgigen Dienstag, dem 25. August, verbietet die Stadt Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit mehr als 50 Personen (wir berichteten). Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen, auch im privaten Raum, müssen durch das Gesundheitsamt genehmigt werden, Kinos und Theater sind ebenso von der Verfügung betroffen. (js)

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