Neue Impfzentren in Wiesbaden

Was ihr jetzt wissen müsst

Neue Impfzentren in Wiesbaden

In der kommenden Woche eröffnen zwei weitere stationäre Impfangebote in Wiesbaden. Ab Montag (6. Dezember) startet der Impfbetrieb im ehemaligen Bürgerbüro im Luisenforum. Ab Mittwoch (8. Dezember) wird im Stadtteilzentrum Schelmengraben geimpft. Noch vor Weihnachten sollen außerdem Impfangebote in Erbenheim und Biebrich eröffnen. Was ihr jetzt über die neuen Standorte wissen müsst:

Luisenforum

Im Luisenforum wird montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr ohne Terminvereinbarung geimpft. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, erhält man vor Ort eine Nummer. Diese garantiert eine Impfung für den jeweiligen Tag. Die Nummern regeln nicht die Reihenfolge der Impfungen. Sie helfen allerdings dabei sicherzustellen, dass nicht mehr Menschen warten als Impfdosen vorrätig sind. Nach Erhalt der Nummer und Dokumentation des Namens können die Bürgerinnen und Bürger – wenn sie sich nicht direkt in die Schlange stellen wollen – irgendwann im Laufe des Tages zum Impfen vorbeikommen. Im Luisenforum stehen Parkplätze zur Verfügung. Es ist außerdem mit zahlreichen Buslinien erreichbar. Vor Ort können etwa 500 Impfungen pro Tag durchgeführt werden.

Schelmengraben

Im Stadtteilzentrum Schelmengraben werden voraussichtlich ab 8. Dezember montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr Impfungen durchgeführt. Auch dort ist keine Terminvereinbarung nötig. Es wird noch geprüft, ob das Nummernsystem ebenfalls zum Einsatz kommt. Parkplätze stehen zur Verfügung. Von der Haltestelle Alexej-von-Jawlensky-Schule, die von den Linien 24, 27 und 47 angefahren wird, sind es etwa hundert Meter bis zum Stadtteilzentrum. Vor Ort können ebenfalls etwa 500 Impfungen pro Tag durchgeführt werden. Das Impfangebot wird betrieben vom Deutschen Roten Kreuz. Die Stadt stellt die Räume und die Infrastruktur.

Angebot in der DKD bleibt bestehen

Das Impfangebot in der DKD Helios Klinik ist weiterhin im Betrieb. Von Montag, 29. November, bis Freitag, 3. Dezember, wurden dort etwa 900 Impfungen durchgeführt. Es werden vor allem Menschen mit Termin geimpft. Inzwischen sind mehr als 12.000 Mails mit Terminanfragen eingegangen. Das heißt: Rein rechnerisch ist die Klinik bis März ausgebucht. Die Stadt bittet deshalb darum, vorerst keine Terminanfragen mehr zu stellen. Wer sich noch im Dezember impfen lassen will, sollte das im Luisenforum, im Stadtteilzentrum Schelmengraben oder demnächst in Erbenheim beziehungsweise Biebrich zu tun.

Wer in den Standorten geimpft werden kann

Bei allen stationären Impfangeboten sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen erhältlich. Geimpft wird dabei nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko). Die Stiko empfiehlt Erst- und Zweitimpfungen für Personen ab zwölf Jahren. Drittimpfungen empfiehlt die Stiko zwar allen Personen ab 18 Jahren, jedoch sollen ältere und besonders gefährdete Menschen nach wie vor vorrangig ihre Auffrischimpfung erhalten. Die Auffrischimpfung soll im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Lediglich Personen, die nur eine Impfstoffdosis von Johnson und Johnson erhalten haben, sollen laut Stiko ihre Auffrischimpfung ab vier Wochen nach der Impfung erhalten. Der Impfstoff kann nicht frei gewählt werden. Alle unter 30-jährigen Personen werden mit Biontech geimpft. Andere Personen werden vor allem mit Moderna geimpft, da weniger Biontech-Dosen geliefert werden als bestellt wurden. Die Impfungen sind für alle kostenlos.

Was man mitbringen muss

Damit vor Ort alles reibungslos klappt, sorgen Sicherheitskräfte für einen geregelten Ablauf. Wer geimpft werden will, muss seinen Personalausweis beziehungsweise einen Kinderreisepass und das Krankenkassenkärtchen mitbringen. Alle Personen werden außerdem gebeten, einen ausgefüllten Aufklärungs- und Einwilligungsbogen mitzubringen, um den Impfprozess vor Ort zu beschleunigen. Die Unterlagen sind auf der Seite der Stadt abrufbar. Impfpässe und QR-Codes werden vor Ort nicht ausgestellt. Wer ohne Impfpass kommt, erhält eine Impfersatzbescheinigung.

„Mit den neuen Angeboten haben wir die Impfkapazitäten in Wiesbaden deutlich ausgebaut. Bereits ab der kommenden Woche können wir etwa 7000 Impfungen pro Woche durchführen. Damit erfüllen wir die Vorgaben des Landes trotz der sehr knapp gesetzten Fristen“, sagen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU). Sobald die Angebote in Erbenheim und in Biebrich eröffnet haben, würde man diese sogar übertreffen. Für die kommende Woche wurden 4080 Dosen Biontech und 4000 Dosen Moderna bestellt. Tatsächlich geliefert werden laut Land 1848 Dosen Biontech und 4000 Dosen Moderna. Insgesamt stehen allen städtischen Impfangeboten in der kommenden Woche also 5848 Dosen zur Verfügung.

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