Immer mehr Corona-Fälle an Wiesbadener Schulen

Schulamt rechnet mit Ausfällen im Präsenzunterricht

Immer mehr Corona-Fälle an Wiesbadener Schulen

Nicht nur in den Wiesbadener Kitas zeigen sich die steigenden Corona-Zahlen, auch die Schulen sind betroffen. Wie Sabine Schaetzke, Stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes, gegenüber Merkurist mitteilt, gibt es immer mehr positive PCR-Tests. Das Schulamt rechnet in den kommenden Wochen mit Personalausfällen im Präsenzunterricht, die Schulen seien aber darauf vorbereitet.

Nicht alle Klassen haben Präsenzunterricht

„In Wiesbaden sind ansteigende positive PCR-Testmeldungen sowohl bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften zu verzeichnen“, so Schaetzke. Die PCR-Test-Positivquote betrage bei den Schülern 0,14 und bei den Lehrkräften 0,08. Hessenweit lag die Quote kurz nach dem Schulstart bei Schülern bei 0,13 Prozent und bei Lehrkräften bei 0,14 Prozent.

Grundsätzlich werde der Unterricht an allen Wiesbadener Schulen in Präsenz durchgeführt, vereinzelt werde die Anwesenheitspflicht aber in einer Klasse oder Lerngruppe ausgesetzt, da mehrere Schüler positiv getestet wurden. „In diesem Fall bietet das Gesundheitsamt Reihentestungen an“, sagt Schaetzke.

„Die Schulen verfügen über erprobte und bewährte Maßnahmen.“ - Sabine Schaetzke, Schulamt

Weil sich die Omikron-Variante weiterhin sehr schnell verbreitet, sei in den kommenden Wochen damit zu rechnen, dass auch vermehrt Lehrkräfte nicht mehr für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen werden. „Die Schulen verfügen jedoch über erprobte und bewährte Maßnahmen den Unterricht auch in diesen Situationen für möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten“, sagt Schaetzke. Das funktioniere beispielsweise durch Distanzunterricht für eine Klasse oder Jahrgangsstufe oder durch Wechselunterricht. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 sollen in Fällen, in denen kein Präsenzunterricht stattfinden kann, auch Betreuungsangebote zur Verfügung stehen.

Logo