Diese neuen Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Ab Samstag (2. April) gelten neue Corona-Regeln in Hessen. Welche das sind, lest ihr in unserer Übersicht.

Diese neuen Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Es ist soweit: Nach langen Diskussionen setzt das Land Hessen die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Regeln um. Damit treten ab heute (2. April) einige Lockerungen in Kraft, die das Leben der Wiesbadener verändern dürften.

Maskenpflicht nur noch in wenigen Bereichen

Die Maskenpflicht gilt nur noch:

  • in Arztpraxen und Krankenhäusern (nicht für stationäre Krankenhauspatienten)

  • in Alten- und Pflegeheimen

  • bei Pflege- und Rettungsdiensten

  • in Bussen und Bahnen (ÖPNV und Fernverkehr)

  • in Sammelunterkünften wie beispielsweise Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften

Die Stadt Wiesbaden hat außerdem ihre städtischen Corona-Regeln angepasst, sodass die Wiesbadener in gut besuchten Ämtern weiterhin Maske tragen müssen (wir berichteten). Dazu zählen:

  • Bürgerbüro

  • Standesamt

  • Zulassungsstelle

  • Ortsverwaltungen

In allen anderen Bereichen, wie zum Beispiel beim Einkaufen, müssen Kunden keine Maske mehr tragen. Aber: Betriebe könnten ihr Hausrecht durchsetzen, sodass Kunden und Mitarbeiter weiterhin Maske tragen müssten. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) betonte vor kurzem außerdem: „Nur weil es keine Pflicht mehr gibt, heißt es nicht, dass es verboten ist. Wir empfehlen dringlich, dass die Bürgerinnen und Bürger weiter Maske tragen und es gibt die Möglichkeit, sich freiwillig zu testen.“

Testpflicht fällt an einigen Stellen

Auch die Testpflicht gibt es in einigen Bereichen nicht mehr. Sie gilt nur noch wie folgt:

  • für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften. Ausnahmen für Geimpfte, Genesene oder aus sozialethischen Gründen sind möglich, müssen aber von der Einrichtungsleitung durchgesetzt werden.

  • Das Gesundheitsamt kann anordnen, dass insbesondere Bewohner in Pflegeheimen getestet werden müssen, wenn es einen größeren Ausbruch gab.

  • In Schulen werden Lehrer und Schüler weiterhin dreimal wöchentlich getestet.

  • Justizvollzugs- und Abschiebehaftanstalten können selbst über die Anordnung von Testpflichten entscheiden.

Die neue hessische Corona-Verordnung gilt vorerst bis zum 29. April.

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