Diese neuen Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Ab dem 3. September gelten verschärfte Corona-Regeln in Wiesbaden. Welche das sind, lest ihr in unserer Übersicht.

Diese neuen Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Weil die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden den Wert von 100 überschritten hat, treten am heutigen Freitag (3. September) verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Diese betreffen unter anderem die 3G-Regel, Veranstaltungen und die Maskenpflicht.

3G-Regel wird ausgeweitet

Ab sofort muss man in folgenden Situationen geimpft, genesen oder getestet sein:

  • vor dem Betreten von Innen- oder Außenflächen von Gastronomiebetrieben, Freizeiteinrichtungen, Sportstätten (Fitnessstudios, Hallenbäder oder Sporthallen), Kulturangeboten (Theater, Kino, Konzerte, …), Tanzlokalen, Diskotheken, Clubs, Prostitutionsstätten, Zusammenkünften, Fachmessen und Veranstaltungen.

  • Bei der Teilnahme an privaten Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen mit mehr als 25 Teilnehmern.

  • Um in Prostitutionsstätten, Tanzlokale, Diskotheken und Clubs gehen zu können, braucht man jetzt außerdem einen PCR-, PoC-PCR- oder ähnlichen Test, wenn man nicht geimpft oder genesen ist. Ein Antigen-Schnelltest reicht nicht mehr aus.

  • Die 3G-Regel gilt nicht für: Sportlerinnen und Sportler im Spitzen- und Profisport, Kinder unter sechs Jahren sowie für Kinder über sechs Jahren, die noch nicht eingeschult sind.

Teilnehmerbegrenzung

Es gibt eine neue Teilnehmerbegrenzung:

  • Bei Veranstaltungen, Kulturangeboten und größeren Zusammenkünften dürfen sich maximal 200 Personen im Freien und 100 Personen in Innenräumen treffen. Geimpfte und genesene Personen zählen dabei nicht mit.

  • Das gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen.

  • Für private Treffen in Privaträumen, zum Beispiel in der eigenen Wohnung, gibt es keine Einschränkungen. Stattdessen wird dringend empfohlen, die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Ab einem Treffen mit 25 Personen gelten Veranstaltungsregeln.

Maskenpflicht

  • Eine FFP2-Maskenpflicht (oder vergleichbare Maske) gilt auch für Personal in Alten- und Pflegeheimen, das nicht vollständig geimpft oder genesen ist.

  • Die FFP2-Pflicht gilt außerdem bei körpernahen Dienstleistungen, insbesondere bei Friseurbesuchen oder in Nagelstudios.

  • Außerdem besteht eine Maskenpflicht (medizinische Maske) in Schulen im Präsenzunterricht (auch am Sitzplatz), in Geschäften, im ÖPNV sowie in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Beispielsweise wenn man in einer Schlange wartet.

Ausnahmen

Die Vorgaben zu Personenzahlen und der 3-G-Regel gelten in einigen Ausnahmen nicht. Zum Beispiel bei Zusammenkünften von Personen aus beruflichen, schulischen, betreuungsrelevanten oder geschäftlichen Gründen (Eigentümerversammlungen, Anwalts- und Notartermine, Sitzungen und Gerichtsverhandlungen). Sie gelten auch nicht für den Betrieb von Hochschulen, Berufs- und Musikakademien und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, für die ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept besteht sowie die Durchführung von Prüfungen (insbesondere Staats- und Laufbahnprüfungen). Weitere Ausnahmen gelten für Maßnahmen der Wahlwerbung für Parlaments- und Kommunalwahlen.

Anders als im hessischen Corona-Konzept vorgesehen, wurden in folgenden Bereichen keine Verschärfungen angeordnet: Kontaktmöglichkeiten im öffentlichen Raum und im Groß- und Einzelhandel. Die Verschärfungen können erst wieder zurückgenommen werden, wenn die Inzidenz von 100 fünf Tage in Folge (einschließlich Sonn- und Feiertage) unterschritten wird.

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