Diese Corona-Regeln gelten in Wiesbaden

Ausgangssperre, Kontaktbeschränkungen, Click & Collect - welche Corona-Regeln aktuell in Wiesbaden gelten, lest ihr in unserer Übersicht.

Diese Corona-Regeln gelten in Wiesbaden

Die 7-Tage-Inzidenz in Wiesbaden liegt bei weit über 100. Dementsprechend gelten außer den bekannten Hygiene- und Abstandsregeln verschiedene Einschränkungen in der Stadt. An was ihr euch aktuell halten müsst, erfahrt ihr hier.

Kontaktbeschränkungen

Sowohl im privaten Bereich als auch zuhause darf sich ein Haushalt mit maximal einer weiteren Person treffen. Ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren. Auch für Trauerfeiern gibt es Ausnahmen. Diese sind mit bis zu 30 Personen zugelassen, „um dem Bedürfnis nach einem angemessenen Rahmen zu entsprechen“. Auch während der Arbeit, bei der Teilnahme an Streiks, der Wahrnehmung politischer Mandate, ehrenamtlicher Tätigkeiten oder behördlicher Termine gilt die Kontaktbeschränkung nicht.

Ausgangssperre

Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr gelten Ausgangsbeschränkungen - in dieser Zeit müssen die meisten Wiesbadener zuhause bleiben. Zwischen 22 Uhr und 24 Uhr darf man aber alleine spazieren oder joggen gehen. Es gelten aber auch Ausnahmen. Zwischen 22 und 5 Uhr morgens nach draußen gehen darf man, wenn

  • eine Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum besteht

  • es der Beruf notwendig macht

  • man unterstützungsbedürftige Personen, Minderjährige oder Sterbende betreuen muss

  • man sein Tier versorgen muss

Maskenpflicht

In den städtisch organisierten Ganztags- und Betreuungsangeboten müssen Betreuer und Kinder während der Betreuungszeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. In Bussen und Bahnen gilt für Fahrgäste eine FFP2-Pflicht (oder FFP3, KN95, N95). Und auch auf vielgenutzten öffentlichen Flächen muss man eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. In der Innenstadt gilt die Pflicht von 10 bis 22 Uhr, im Bereich des Hauptbahnhofs ganztägig und rund um die Welfen- und Brunhildenstraße an Schultagen von 7 bis 16 Uhr. Hier seht ihr die genauen Bereiche:

Alkoholkonsumverbot

Der Konsum alkoholischer Getränke und der Alkoholverkauf zum Vor-Ort-Verzehr ist auf den folgenden Flächen und Plätzen ganztägig verboten:

  • auf dem Gebiet des „Historischen Fünfecks“

  • im Kulturpark

  • auf dem Bahnhofsplatz 1-3 (Bahnhofsvorplatz) einschließlich der angrenzenden Bushaltestelle „Hauptbahnhof“ am Kaiser-Friedrich-Ring (Bussteig A)

  • in der Reisingeranlage und Herbertanlage

  • auf der Fläche des Warmen Damm (einschließlich der Straße Am Warmen Damm)

  • auf der Fläche des Bowling Green

  • auf dem Blücherplatz

  • auf dem Wallufer Platz

  • in den Nerotalanlagen

  • in der „Eleonoren Anlage“, das heißt der Rheinanlage in Mainz-Kastel und auf dem Gebiet in Biebrich bis zum Rhein, das begrenzt wird durch die Rheingaustraße beginnend ab der Straße Am Parkfeld bis zur Wilhelm-Kopp-Straße

  • am Schiersteiner Hafen. Das Gebiet wird begrenzt durch die Dieter-Horschler-Promenade, den Hafenweg entlang dem östlichen Hafenbecken sowie über die Bismarcksaue, deren Fläche komplett mit inbegriffen ist. Weiter geht der Bereich auf der Dyckerhoffbrücke, die Straße entlang dem Hafenbecken im Gebiet des Campingplatzes „Unterm Hafen“ und dem westlichen Hafenbecken bis zur Christian-Bücher-Straße. Auch übergehend in die Hafenstraße einschließlich dem gesamten Hans-Römer-Platz bis zurück zur Dieter-Horschler-Promenade gilt das Verbot.

Gastronomie

Restaurants sind zum Vor-Ort-Verzehr geschlossen. Sie dürfen aber Essen und Getränke ausliefern oder zum Abholen anbieten - zwischen 22 Uhr und 5 Uhr ist allerdings auch das untersagt.

Einzelhandel

Ladengeschäfte und Märkte mit Kundenverkehr sind grundsätzlich geschlossen, dürfen aber bestellte Waren vor Ort zur Abholung anbieten (Click & Collect). Unter Maskenpflicht, Personenbegrenzung und Abstandsregeln geöffnet bleiben dürfen:

  • der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung

  • Getränkemärkte

  • Reformhäuser

  • Babyfachmärkte

  • Apotheken

  • Sanitätshäuser

  • Drogerien

  • Optiker

  • Hörakustiker

  • Tankstellen

  • Stellen des Zeitungsverkaufs

  • Buchhandlungen

  • Blumenfachgeschäfte

  • Tierbedarfsmärkte

  • Futtermittelmärkte

  • Gartenmärkte und der Großhandel

Freizeiteinrichtungen und Kultur

Freizeiteinrichtungen, Museen, Kinos (ausgenommen Autokinos), Theater und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten können gegen Vorlage eines tagesaktuellen negativen Corona-Test-Ergebnisses besucht werden.

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur angeboten werden, wenn sie medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen. Auch Friseure und Fußpfleger dürfen öffnen - Mitarbeiter und Kunden müssen aber FFP2-Masken tragen. Kunden müssen zudem einen negativen Corona-Test vorlegen, außer sie sind mindestens 14 Tage lang vollständig gegen das Virus geimpft.

Hotels

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind grundsätzlich nicht erlaubt.

Schulen

Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen müssen den Präsenzunterricht einstellen.

Kitas

Kitas, Horte und Kindertagespflege sind geschlossen, es gibt aber eine Notbetreuung. Anspruch auf Notbetreuung haben berufstätige oder studierende Eltern, die die Betreuung nicht anderweitig sicherstellen können sowie Eltern von Kindern mit Behinderung und entsprechenden Maßnahmen der Eingliederungshilfe. Auch Eltern, bei denen die Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls notwendig ist und für die der Wegfall der Betreuung eine besondere Härte darstellt, dürfen ihr Kind in die Notbetreuung geben. Berufstätige Eltern müssen eine vom Arbeitgeber unterschriebene Bescheinigung vorlegen.

Logo