Corona: Wiesbaden überschreitet Warnstufe bei Neuinfektionen

Über 20 Fälle pro 100.000 Einwohner

Corona: Wiesbaden überschreitet Warnstufe bei Neuinfektionen

Wegen der wachsenden Zahl an Corona-Neuinfektionen hat die Landeshauptstadt Wiesbaden am Dienstag die erste Warnstufe erreicht. Wie aus Zahlen des hessischen Sozialministeriums hervorgeht, haben sich in den vergangenen sieben Tagen 20 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus infiziert.

Durch die Häufung in den vergangenen sieben Tagen ist die Stadt in die zweite von insgesamt fünf Corona-Warnstufen geraten. Ob und welche Maßnahmen die Stadt gegen die erhöhte Fallzahl unternimmt, steht aktuell noch nicht fest. Insgesamt verzeichnet das Ministerium für Wiesbaden 574 Fälle bisher.

Nach dem Rheingau-Taunus-Kreis und der Stadt Offenbach ist Wiesbaden der dritte hessische Landkreis, der die Warnstufe von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschreitet. Beide Kreise hatten am Montag verschärfte Maßnahmen angekündigt.

Ursache für den Anstieg an Neuinfektionen in Wiesbaden ist vermutlich ein privates Sommerfest am vergangenen Wochenende. Bei der über 100 Gäste starken Feier in einem Restaurant sollen sich 18 Personen infiziert haben, 15 davon mit Wohnsitz in Wiesbaden. Laut Wiesbadener Gesundheitsamt seien alle betroffenen Gäste der Feier ermittelt worden und unter Quarantäne gestellt.

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