Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden liegt aktuell bei 58,9. Deshalb treten ab heute neue Corona-Regeln in Kraft. Welche das sind, lest ihr hier.

Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Seit heute (20. August) gilt in Wiesbaden eine neue Allgemeinverfügung und damit neue Corona-Regeln. Weil die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 58,9 liegt, gelten in Wiesbaden die Regeln aus dem hessischen Präventions- und Eskalationskonzept für Inzidenzwerte ab 35 und 50.

3G-Regel

  • Nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen (3G-Regel) dürfen Innenräume von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Gastronomiebetrieben, Sportstätten (Fitnessstudios, Hallenbäder, Sporthallen …), Spielbanken sowie körpernahen Dienstleistern (Friseurbetriebe, Nagelstudios, …) betreten.

  • Die 3G-Regel gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder angemieteten Räumen sowie den Besuch von Einrichtungen der Behindertenhilfe.

  • Auch beim Besuch des Thermalbades Aukammtal und bei der Nutzung der Hallenbäder, die derzeit Schwimmsportvereinen vorbehalten ist, muss man geimpft, genesen oder getestet sein. Den Negativnachweis kann man am Eingang vorzeigen. Vor der Buchung eines E-Tickets müssen Gäste den Negativnachweis angeben.

  • Hotelgäste, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nicht nur bei der Anreise, sondern zweimal wöchentlich ein negatives Testergebnis vorlegen.

  • Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sind von der 3G-Regel ausgenommen.

Personenbegrenzungen

  • Zusammenkünfte, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangebote, an denen mehr als 25 Personen teilnehmen, können im Freien genehmigungsfrei mit bis zu 500 Personen stattfinden, im Innenraum mit bis zu 250 Personen. Dazu zählen beispielsweise Theater, Opern, Kinos und Konzerte. Geimpfte und genesene Personen zählen nicht mit.

Es gibt einige Ausnahmen. Für sie gelten die Vorgaben zu Personenzahlen und Negativnachweisen nicht. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Zusammenkünfte von Personen aus beruflichen, dienstlichen, schulischen, betreuungsrelevanten oder geschäftlichen Gründen (Eigentümerversammlungen, Anwalts- und Notartermine, Sitzungen und Gerichtsverhandlungen, …).

  • Der Betrieb von Hochschulen, Berufs- und Musikakademien und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, für die ein Abstands- und Hygienekonzept besteht, sowie die Durchführung von Prüfungen (insbesondere Staats- und Laufbahnprüfungen).

  • Maßnahmen der Wahlwerbung für Parlaments- und Kommunalwahlen.

  • Für Zusammenkünfte in privaten Wohnungen mit mehr als 25 Personen bleibt es bei der dringenden Empfehlung, die Regelungen für öffentliche Zusammenkünfte zu beachten und sich „pandemiegerecht“ zu verhalten.

Maskenpflicht

  • In Gedrängesituationen muss man auch draußen eine medizinische Maske tragen. Das kann zum Beispiel beim Einlass in Geschäfte, in Warteschlangen, an Haltestellen oder bei öffentlichen Auftritten in Fußgängerzonen sein.

Schule

Nach den Sommerferien wird es Präventionswochen in den Schulen geben, um den besonderen Risiken durch Reiserückkehrenden zu begegnen. In den ersten beiden Unterrichtswochen werden alle Schüler und Lehrer nicht zweimal, sondern dreimal pro Woche getestet. Außerdem muss unabhängig von der Inzidenz auch am Sitzplatz eine medizinische Maske getragen werden.

Neben den regelmäßigen Tests in den Schulen müssen Schüler keine weiteren Tests mehr machen, beispielsweise um ins Kino, ins Restaurant oder zum Friseur zu gehen. Das Hessische Kultusministerium will ein Testheft herausgeben, in dem die regelmäßigen Tests durch die Schule eingetragen werden. Dieser Nachweis soll nicht nur an den Testtagen, sondern generell gelten.

Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden an fünf Tagen in Folge unter 50 oder 35 sinken, wird die Allgemeinverfügung entsprechend aktualisiert beziehungsweise aufgehoben. Steigt sie über 100, wird die weitere Verschärfung der Regeln, wie vom Land vorgeschrieben, geprüft.

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