Das Geschäft mit der Angst: Arbeitsagentur warnt vor Betrüger-Mails

Verfasser wollen an Unternehmensdaten gelangen

Das Geschäft mit der Angst: Arbeitsagentur warnt vor Betrüger-Mails

Wer unerwartet Mails von der Arbeitsagentur erhält, sollte besser nicht darauf antworten. Wie die Wiesbadener Arbeitsagentur mitteilt, stecken hinter der Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagenturservice.de Betrüger, die die Unsicherheit rund um die Kurzarbeit in Zeiten des Coronavirus ausnutzen wollen. Ziel sei es, an Unternehmens- und Mitarbeiterdaten zu gelangen.

In den Mails wird der Arbeitgeber unter anderem dazu aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Eine Telefonnummer für Rückfragen steht nicht in der Mail.

Die Wiesbadener Agentur für Arbeit rät, auf keinen Fall auf solche E-Mails zu antworten, sondern sie stattdessen zu löschen. Die Bundesagentur für Arbeit fordere Arbeitgeber prinzipiell nicht per E-Mail dazu auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Informationen rund um die Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe stattdessen telefonisch unter der gebührenfreien Hotline 0800/4555520. Alle nötigen Vordrucke und weitere Informationen finden Arbeitgeber auf der Webseite der Bundesagentur. (ab)

Auch das Polizeipräsidium Westhessen und die Stadt Wiesbaden warnen immer wieder vor Betrügern, die sich die Angst rund um das Coronavirus zunutze machen wollen. Mehr dazu erfahrt Ihr hier:

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