Wiesbadener Tafel schließt vorübergehend

Zum Schutz der Mitarbeiter und Tafelnutzer

Wiesbadener Tafel schließt vorübergehend

Die Wiesbadener Tafel stellt aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus’ vorübergehend ihren Betrieb ein. Die Lebensmittelausgabe ist bis zum Ende der Ostferien am 18. April geschlossen. Ab dem 21. April soll sie voraussichtlich wieder in Betrieb genommen werden.

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter/innen und Ehrenamtlichen, die überwiegend zur Risikogruppe gehören, sowie die unserer Tafelnutzer haben für uns oberste Priorität“, erklären die Verantwortlichen ihre Entscheidung in einer Mitteilung. „Aus diesem Grund müssen wir leider zum jetzigen Zeitpunkt diese drastische Maßnahme ergreifen.“

Tafelkunden werden in dieser Zeit nicht aus dem System genommen. Allerdings nimmt die Tafel während sie geschlossen ist auch keine Neukunden auf. Lieferanten, alle Ehrenamtlichen und die Nutzer der Tafel wollen die Verantwortlichen auf verschiedenen Wegen über die Schließung informieren.

Bis vergangenen Samstag hatte die Tafel laut eines Berichts des Wiesbadener Kuriers noch vorab gepackte Plastiktüten mit Essen an ihre Kunden ausgeteilt. Als Vorsichtsmaßnahmen wurde eine Stuhlreihe zwischen Ausgabentisch und den Kunden gestellt. Außerdem führte die Tafel Einlasskontrollen durch, sodass nur maximal 20 Menschen der Zutritt gewährt wurden. (nl)

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