Sperrstunde und Masken im Freien: Frankfurt beschließt neue Maßnahmen

Auch Maskenpflicht im Unterricht könnte kommen

Sperrstunde und Masken im Freien: Frankfurt beschließt neue Maßnahmen

Die Stadt Frankfurt hat am Dienstagmittag neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhängt. Die Stadt steht kurz vor dem Erreichen der roten Warnstufe, was eine Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern bedeuten würde. Am Montagnachmittag lag der Wert bei 48,5.

Daher informierten Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) am frühen Dienstagnachmittag über neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Dazu gehört eine Sperrstunde für die Gastronomie ab 23 Uhr* in Frankfurt. Sie soll am Freitag in Kraft treten und mindestens bis Sonntag, den 18. Oktober, Bestand haben. Außerdem wird ein Alkoholverbot auf ausgewählten öffentlichen Plätzen verhängt.

Ebenfalls ab Freitag soll die Maskenpflicht ausgeweitet werden. So muss ab dann auch im Freien ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Maßnahme gilt auf bestimmten, hochfrequentierten Einkaufsstraßen und auch bis zum darauf folgenden Sonntag. Wo genau das sein wird, müsse noch konkret abgegrenzt werden. Majer geht von einer Entscheidung spätestens am Donnerstagvormittag aus. Kinnvisiere gelten in Frankfurt nicht als Ersatz für einen Mund-Nasen-Schutz

Gleichzeitig werden Feiern im öffentlichen Raum auf maximal 25 Teilnehmer und im privaten Bereich auf zehn Teilnehmer begrenzt. Außerdem soll in der kommenden Woche darüber entschieden werden, ob Schüler weiterführender Schulen nach den Herbstferien auch im Unterricht eine Maske tragen müssen. (ms)

*Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Beitrags wurde eine andere Uhrzeit angegeben. Diese wurde inzwischen durch die Verantwortlichen angepasst und somit auch in diesem Beitrag korrigiert.

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