Kaum Verstöße gegen Alkoholverbot und Sperrstunde

Stadt zeigt sich zufrieden mit der Disziplin der Wiesbadener

Kaum Verstöße gegen Alkoholverbot und Sperrstunde

Seit zehn Tagen gelten in Wiesbaden strengere Corona-Maßnahmen. Am 20. Oktober verhängte die Stadt unter anderem ein ganztägiges Alkoholverbot auf verschiedenen Plätzen, eine Sperrstunde ab 23 Uhr im gesamten Stadtgebiet und begrenzte private Zusammenkünfte auf ein Maximum von zehn Personen. Hinzu kommen die ohnehin bereits länger geltenden Regelungen.

Aber halten sich die Wiesbadener an die neuen Verordnungen, oder hatte die Stadtpolizei Grund zur Beschwerde? „Insgesamt betrachtet werden die in der vergangenen Woche beschlossenen Corona-Maßnahmen sehr gut befolgt“, fasst Ralf Munser, Sprecher der Stadt Wiesbaden zusammen.

Bußgeld wegen Alkohol in Reisinger Anlagen

In den Aufzeichnungen der Kontrolleure sei etwa nur ein Verstoß gegen das Alkoholverbot in den benannten Zonen in den ersten zehn Tagen aufgetaucht. „Das war in den Reisinger Anlangen“, sagt Munser. „Dort wurden am 21. Oktober drei Jugendliche mit Alkohol angetroffen und ein entsprechendes Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.“

Ebenso unauffällig seien die Kontrollen bezüglich der Sperrstunde in der Gastronomie verlaufen. Seit dem 1. Oktober seien die Lokale täglich kontrolliert worden und nur einmal seien die Kontrolleure auf ein während der Sperrstunde geöffnetes Lokal gestoßen. „Die Schließung wurde umgehend umgesetzt und ebenfalls ein Bußgeldverfahren eingeleitet“, so Munser.

Im Rahmen des täglichen Streifendienstes wurde auch überprüft, ob sich die Wiesbadener im Freien an die Regeln zur Kontaktbeschränkung halten. Dabei konnten keine Verstöße festgestellt werden. Und auch Veranstaltungen mit zu vielen Teilnehmern sind den Behörden nicht gemeldet worden, so dass in diesem Bereich keine weiteren Kontrollen erfolgen mussten. (js)

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