Appell von Minister: Korrekte persönliche Angaben beim Restaurantbesuch machen

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten

Appell von Minister: Korrekte persönliche Angaben beim Restaurantbesuch machen

Wer während der Corona-Zeit ein Restaurant besucht, muss zur Nachverfolgung von Infektionsketten seine Adress- und Kontaktdaten hinterlegen. Da jedoch einige falsche Daten angeben, appellieren Land und Gaststättenverband jetzt an die Besucher.

„Geben Sie bitte Name, Anschrift und Telefonnummer korrekt an. Das ist ein wichtiger Baustein, um im Falle einer Infektion die Kontaktpersonen zügig ermitteln und informieren zu können“, sagen DEHOGA-Präsident Gerald Kink und Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. Nur so könnte man im Falle eines Infektionsverdachts zeitnah informiert werden. Die Landesregierung vertraue darauf, dass alle Bürger ein eigenes und gemeinsames Interesse haben, die Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen.

Kink bittet die Bürger um Solidarität: „Machen Sie es uns nicht unnötig schwer und helfen Sie solidarisch der Gemeinschaft. Seine Kontaktdaten zu hinterlassen ist nicht gleich der ‚Untergang des Abendlandes.“ Zusätzlich ermahnt Kink die Kollegen in der Gastronomie, die Maßnahmen sorgsam durchzusetzen.

Die erfassten personenbezogenen Daten werden einen Monat lang ab Beginn des Besuchs geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufbewart. Nach Ablauf der Frist werden sie sicher und datenschutzkonform gelöscht. Die Gesundheitsbehörden erhalten diese Daten nicht automatisch, sondern nur auf Anforderung, wenn dies zur Nachverfolgung von Infektionsketten erforderlich ist. (ms)

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