Kinder-Notbetreuung ab sofort auch für Alleinerziehende

Land weitet bisherige Regelung aus

Kinder-Notbetreuung ab sofort auch für Alleinerziehende

Auch alleinerziehende Berufstätige haben in Hessen seit Montag Anspruch auf Kinder-Notbetreuung in Kindertagesstätten. Wie die Landesregierung am vergangenen Donnerstag mitteilte, wird die bisherige Regelung dadurch ausgeweitet.

Berufstätige, die allein für die Erziehung eines oder mehrerer minderjähriger Kinder zuständig sind, dürfen ihre Kinder somit ab sofort ebenfalls in die Notbetreuung geben. Bereits am 9. April war die bestehende Regelung erweitert worden. Seitdem können auch Mitarbeiter verschiedener psychosozialer Beratungsstellen, Jugendhilfeeinrichtungen, Schutzeinrichtungen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt und Psychotherapeuten das Angebot der Notbetreuung in Anspruch nehmen. Die Stadt Wiesbaden erhob für die Notbetreuung bereits im April keine Beiträge; das soll im Mai fortgeführt werden.

Während der Schulunterricht in Hessen ab dem 27. April schrittweise wieder starten soll, bleiben die Kindertagesstätten nach aktuellem Stand noch bis mindestens 3. Mai geschlossen. Aufgrund der Corona-Krise sind die Kitas bereits seit 16. März zu. Für Kinder von Personen, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, wird seitdem eine Notbetreuung angeboten. Dazu gehören unter anderem Angestellte aus Pflege, Medizin und Justiz sowie Mitarbeiter von Feuerwehren, Polizei und Rettungsdiensten.

Weitere Informationen sowie eine vollständige Liste, welche Berufsgruppen und Personen nach aktuellem Stand Anspruch auf Notbetreuung haben, findet Ihr auf der Website des Landes Hessen. (js)

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