Großveranstaltungen bleiben länger verboten

Vor Oktober keine Erlaubnis

Großveranstaltungen bleiben länger verboten

Großveranstaltungen werden auch über den 31. August hinaus verboten bleiben. Bis Oktober werden diese nicht stattfinden dürfen. Das ist das Ergebnis des Treffens zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder.

Diese kamen am Mittwoch zum ersten Mal seit langer Zeit wieder physisch gemeinsam in Berlin zusammen, um über die Auswirkungen und Maßnahmen der Coronakrise zu beraten. Das Ergebnis: Deutschland ist bisher gut durch die Krise gekommen.

„Die Maßnahmen haben Zehntausende Leben gerettet“, erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf einer Pressekonferenz. Aber er betonte auch, dass man die Erfolge nicht leichtfertig verspielen dürfe. Daher gelte: „Erleichterungen ja, aber mit Umsicht und Köpfchen.“

Daher erklärte Kanzlerin Merkel auch, dass die Gebote wie der Mindestabstand von 1,50 Metern, ergänzt durch die Bedeckung von Mund und Nase, sowie Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen auch weiterhin aufrecht erhalten werden sollen. Das Verbot von Großveranstaltungen wurde ebenfalls bis Oktober verlängert. Anschließend wolle man erneut darüber beraten. Ob zum Beispiel die Fastnachtssaison überhaupt starten könne, sei ebenfalls abzuwarten, so Söder.

Am Donnerstag will auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vor die Presse treten und aktuelle Informationen bezüglich der Pandemie in Hessen mitteilen. (mo)

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