Für wen die Maskenpflicht nicht gilt

Neue Regelung ab Montag

Für wen die Maskenpflicht nicht gilt

Am Dienstagabend hatte die hessische Landesregierung beschlossen, dass im Land ab Montag, 27. April eine Maskenpflicht eingeführt wird. Wer öffentliche Verkehrsmittel benutzt oder Geschäfte, Bank- und Postfilialen betritt, muss ab diesem Tag einen sogenannten Mund-Nasen-Schutz tragen.

„Durch die Maskenpflicht wird ein erhöhter gegenseitiger Schutz gerade an den Orten erreicht, an denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen und nicht sichergestellt werden kann, dass alle Abstandsregeln eingehalten werden“, begründete der Wiesbadener Bürgermeister den Zweck der neuen Maßnahme.

Ausnahmen

Die Maskenpflicht gilt jedoch nicht für alle. So müssen etwa kleine Kinder unter sechs Jahren ab Montag keinen Mund- und Nasenschutz tragen. Aber auch Erwachsene, die unter einer Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkung wie etwa Asthma leiden, sind von der Pflicht befreit. Für diese Personen stellt sich dann jedoch das Problem, wie sie diese Befreiung, etwa beim Betreten eines Geschäfts, nachweisen.

Wie das hessische Sozialministerium auf Nachfrage von Merkurist mitteilt, benötigen diese Personen eine ärztliche Bescheinigung, die sie von der Pflicht befreit. Feste Vorgaben oder Vordrucke für diese Befreiung gibt es nicht, so ein Sprecher des Ministeriums: „Es genügt die formlose Ausstellung des behandelnden Arztes.“ Diese kann dann gegebenenfalls vorgelegt werden. (js)

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