Einschränkungen im Busverkehr? So geht ESWE Verkehr mit Personalausfällen um

Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus. Was, wenn deshalb viele Busfahrer in Wiesbaden ausfallen? Micha Spannaus, Pressesprecher von ESWE Verkehr, erklärt, wie das Unternehmen größere Einschränkungen im Busverkehr verhindern will.

Einschränkungen im Busverkehr? So geht ESWE Verkehr mit Personalausfällen um

„Aktuell bewegt sich der Krankenstand bei ESWE Verkehr in dem Bereich, wie er für die Wintermonate üblich ist“, sagt Michael Spannaus, Pressesprecher des Wiesbadener Mobilitätsdienstleisters. Deshalb gebe es auch noch keine Einschränkungen im Busfahrplan (Stand 20. Januar). Angesichts der aktuellen Corona-Inzidenz in Wiesbaden ist das nicht selbstverständlich. „Wir haben die Zahlen jedoch täglich im Blick und sind auf den Fall vorbereitet, dass es Anpassungen im Fahrplanangebot geben muss.“

Um Fahrtausfälle grundsätzlich zu vermeiden, verfüge ESWE Verkehr über ein gewisses Kontingent an Reservefahrern. Fahrten fallen also erst dann aus, wenn nicht mehr genügend dieser Fahrer zur Verfügung stehen. Ist das der Fall, dann wolle man die Fahrpläne so anpassen, dass sich die Auswirkungen möglichst wenig auf die Fahrgäste auswirken.

„Anpassungen könnte es dann beispielsweise auf Strecken im Liniennetz geben, auf denen ohnehin viele Busse unterwegs sind“, erklärt Spannaus das System. „So gäbe es für unsere Fahrgäste auf diesen Streckenabschnitten dann trotzdem noch ein großes Angebot an Fahrten in einem verlässlichen Takt.“

Wenn es in den kommenden Wochen doch noch soweit kommen sollte, will ESWE Verkehr die Fahrgäste so früh wie möglich auf der eigenen Webseite und in den sozialen Medien darüber informieren.

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