Weitere Details zum Sternschnuppenmarkt 2020 bekannt

Die Stadt hatte sich am Donnerstag für ein Corona-gerechtes Konzept für den Sternschnuppenmarkt entschieden. Jetzt stehen weitere Details fest, wie der Markt ablaufen wird. Der Weihnachtsmarkt soll in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden.

Weitere Details zum Sternschnuppenmarkt 2020 bekannt

Nachdem die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag beschlossen hat, dass der Sternschnuppenmarkt in diesem Jahr stattfinden kann, sind jetzt weitere Details zum Ablauf bekannt geworden. So teilt die Stadt am Freitag unter anderem mit, welche Corona-Regeln auf den verschiedenen Geländen gelten werden.

Wie am Donnerstag beschlossen, wird der Markt vom 24. November bis zum 23. Dezember in gestreckter Form stattfinden. Er wird demnach auf bis zu vier Marktflächen verteilt — jede Fläche bietet dann sozusagen einen eigenen Markt mit eigenem Namen und teilweise eigenen Regeln.

Märkte auf vier Flächen und Winterstubb

Auf dem Luisenplatz und eventuell auch auf dem Kranzplatz wird der „Sternschnuppen-Schlemmer-Markt“ gastronomische Angebote anbieten. Auf dem Schlossplatz wird der „Sternschnuppen-Familien-Markt“ stattfinden. Dort werden neben der Krippe und dem Weihnachtsbaum auch Karussells und die Kinder-Eisenbahn aufgestellt. Zusätzlich gibt es einige Essensstände und eine Auswahl an Kunsthandwerk. Noch mehr Kunsthandwerker stellen ihre Waren auf dem „Sternschnuppen-Kunsthandwerkermarkt“ auf dem Kurhaus-Vorplatz aus.

Außerdem wird auf dem Mauritiusplatz wie jedes Jahr die hessische Winterstubb mit Riesenrad zu finden sein. Über den Sternschnuppenmarkt hinaus bietet die Stubb vom 24. November bis zum 10. Januar unter Corona-Auflagen Essen und Trinken an.

Corona-Regeln gelten überall

Für jeden der Marktbereiche gelten die entsprechenden Regeln und Vorgaben aus der Corona-Verordnung. Überall gelten die Abstandsregeln — die Einhaltung wird von Sicherheitspersonal kontrolliert. Auf dem Schlemmer-Markt dürfen sich demnach 250 Personen gleichzeitig aufhalten. Kontrolliert wird das von Security-Mitarbeiter, die den Einlass kontrollieren und die Daten der Besucher erfassen. Genauso sieht der Ablauf auch auf dem Familien-Markt auf dem Schlossplatz aus. Auf dem Kunsthandwerkermarkt am Kurhaus gilt eine Maskenpflicht — Zugangskontrollen gibt es dort aber nicht.

Konzept ermöglicht allen Marktbeschickern Teilnahme

„Mit dem nun beschlossenen Konzept ist es möglich, alle Marktbeschicker des regulären Sternschnuppenmarkts zuzulassen und das vertraute Angebot für die Besucherinnen und Besucher zu realisieren“, so Oliver Heiliger, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, dazu. Das Konzept lade dazu ein, einen Weihnachtsbummel durch die Stadt zu machen, vor dem Kurhaus nach einem Weihnachtsgeschenk zu stöbern, dann mit den Kindern auf dem Schlossplatz eine Runde Karussell zu fahren und danach auf dem Luisenplatz gemeinsam zu schlemmen.

„Wir sind sehr froh, dass wir im Rahmen der Corona-Auflagen einen vollständigen Sternschnuppenmarkt realisieren können.“ - Oliver Heiliger, Wiesbaden Congress & Marketing GmbH

„Wir sind sehr froh, dass wir im Rahmen der Corona-Auflagen einen vollständigen Sternschnuppenmarkt realisieren können. Zwar in anderer räumlicher Aufteilung und in anderer Atmosphäre aber dennoch mit einem attraktiven Angebot in dieser schwierigen Zeit.“ Auch Bürgermeister Oliver Franz zeigt sich zufrieden mit dem Konzept. Wie die Eiszeit in diesem Jahr aussehen wird und wo die Eisbahn stehen wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Planungen dazu sind laut eines Sprechers der Stadt noch nicht abgeschlossen.

Geöffnet hat der Sternschnuppenmarkt vom 24. November bis 23. Dezember von montags bis donnerstags 10:30 Uhr bis 21 Uhr, freitags und samstags von 10.30 bis 21.30 Uhr und sonntags von 12 bis 21 Uhr. (nl)

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