Wie ein Sänger aus Eltville die DSDS-Jury von sich überzeugte

Mit einer Pop-Ballade schaffte es Nachwuchssänger Tom Weigl die Jury in der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ zu überzeugen. Nach seinem Einzug in den Recall erzählt er, warum ihm das Urteil von Xavier Naidoo besonders wichtig war.

Wie ein Sänger aus Eltville die DSDS-Jury von sich überzeugte

Nicht gerade mit bester englischer Aussprache, dafür aber mit ganz viel Gefühl hat sich ein junger Sänger aus dem Rheingau in die Herzen der Jury rund um Pop-Titan Dieter Bohlen in der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) gesungen. Bei seinem Auftritt in Hamburg überzeugte der 19-jährige Tom Weigl aus Eltville vor allem Xavier Naidoo — darauf hatte der Sänger ganz besonders gehofft.

„Xavier Naidoo ist Vollblutmusiker, der beste deutsche Sänger und mein absolutes Vorbild. Seine Worte zu meinem Auftritt haben mir sehr viel bedeutet und mir gezeigt, dass noch viel geht“, freut sich Tom nach der Ausstrahlung des Castings im Gespräch mit Merkurist. Dabei klang Naidoos erste Reaktion auf den Song „Supermarket Flowers“ von Ed Sheeran erst einmal gar nicht so gut.

Gefühlvolles Feedback

„Ich fand es scheiße…“, setzte Naidoo zum Feedback an, vervollständigte aber nach einer kurzen Pause den Satz mit „… dass Du trotz starker Bauchschmerzen heute hierher gekommen bist.“ Dabei ging es Tom gesundheitlich eigentlich ganz gut. Stattdessen spielte der Juror auf Toms „Signature Move“ an, denn der Kandidat hielt seine Hand während des Singens ständig auf Bauchhöhe.

Die eigentliche Kritik der Jury bezog sich auf Toms englische Aussprache. Der Makel war dem Abiturienten aus dem Rheingau aber bewusst. Ausgerechnet in Englisch habe er im zurückliegenden Abi nämlich nur schlechte Noten kassiert. Doch für das angestrebte Studium der Sportwissenschaften, so der 19-Jährige, habe sein Abschluss trotzdem gereicht.

Ticket in den Recall

„Du hast Augen und ein Lächeln, da geht die Sonne auf.“ - Jurorin Oana Nechiti

Auch die Jury konnte über die Aussprache hinweg sehen. Stattdessen betonte Juror Pietro Lombardi, wie gefühlvoll Toms Ausdruck gewesen sei und Tänzerin Oana Nechiti setzt aus weiblicher Sicht noch obendrauf: „Du hast Augen und ein Lächeln, da geht die Sonne auf“. Den begehrten Einladungszettel für die nächste Castingrunde, den Recall in Sölden, konnte Tom also schnell absahnen.

Dabei stand Tom eigenen Aussagen zufolge erst zum dritten Mal auf einer Bühne — und das obwohl er schon vor sechs Jahren mit dem Singen angefangen habe. Besonders die Vorbereitung für die Castingshow habe ihm stimmlich viel abverlangt. „Ich habe mich vorbereitet, indem ich mir die verschiedensten Lieder angehört und gecovert habe, bis eins zu 100 Prozent gesessen hat. Das wurde dann rauf und runter gehört und natürlich auch gesungen“, erzählt der 19-Jährige.

„Du warst mit Abstand der beste heute.“ - Dieter Bohlen

Für seinen Auftritt in Hamburg haben sich die Vorbereitungen gelohnt. Von Bohlen gab es das dickste Lob: „Du warst mit Abstand der beste heute.“ Gegen welche der insgesamt 125 weiteren Kandidaten Tom in der nächsten Runde antreten muss, zeigen die weiteren Castings, die RTL noch bis zum 21. Januar immer dienstags und sonntags um 20:15 Uhr ausstrahlt. Nach den weiteren Runden soll das Finale voraussichtlich am 17. April als große Liveshow stattfinden. (ts)

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