Fehlerhafte QR-Codes auf Wahlbenachrichtigung in Wiesbaden

Wer Briefwahl beantragen will, der kann dafür unter anderem einen QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung nutzen. Diesen kann man einscannen und die Unterlagen dann ganz einfach online anfordern. Bei einigen funktioniert der Code aber nicht.

Fehlerhafte QR-Codes auf Wahlbenachrichtigung in Wiesbaden

Seit rund zwei Wochen versendet die Stadt Wiesbaden die Wahlbenachrichtigungen zur Bundestagswahl am 26. September. Wer schon jetzt weiß, dass er am Wahlsonntag nicht persönlich vor die Urne treten kann, der kann Briefwahl beantragen. Das geht zum Beispiel über einen QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung, den man mit dem Smartphone einscannt – zumindest theoretisch. Denn bei einigen Wiesbadenern funktioniert der Code nicht.

„Wir vermuten, dass es in Einzelfällen zu Problemen bei der Nutzung des QR-Codes kommen kann, weil die Faltung der Wahlbenachrichtigung durch den Code geht“, erklärt Michael Schlempp, Büroleiter des Bürgermeisters der Stadt auf Merkurist-Anfrage. Die meisten Codes würden aber funktionieren. „Das erkennen wir an der überwältigenden Anzahl erfolgreicher Anträge die mittels QR gestellt wurden.“ Im Vergleich seien relativ wenige Mails eingegangen, bei denen Betroffene darauf hinweisen, dass die Codes nicht funktionieren.

Die Zahl der Briefwähler sei durch die fehlerhaften Codes auch nicht niedriger, so Schlempp. Im Gegenteil: „Wir haben noch nie in so kurzer Zeit so viele Briefwahlunterlagen ausgestellt.“ Bisher seien rund 25.300 Briefwahlunterlagen ausgestellt worden, davon circa 8000 mithilfe des QR-Codes. Die restlichen Unterlagen wurden auf andere Weise beantragt.

So kann man auch den Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ausfüllen und abschicken oder einen Online-Antrag über das Bürgerserviceportal stellen. Möglich ist das noch bis Freitag, 24. September, um 18 Uhr. Die ausgefüllten Wahlbriefe müssen dann spätestens am Wahltag bis 18 Uhr an der auf dem roten Wahlbriefumschlag angegebenen Ausgabestelle eingegangen sein.

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