Angela Merkel über Fall Susanna: „Wir leiden mit der Familie“

Bundeskanzlerin lobt den Einsatz der irakischen Behören

Angela Merkel über Fall Susanna: „Wir leiden mit der Familie“

Am Donnerstagvormittag bestätigten die Polizei Westhessen und die Wiesbadener Staatsanwaltschaft, dass die 14-jährige Susanna vergewaltigt und ermordet wurde. Am Samstag äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande des G7-Gipfels in La Malbaie (Kanada) zum Tod der Mainzerin.

„Dieser abscheuliche Mord hat ganz Deutschland und auch mich berührt“, so die Kanzlerin, wie bild.de am Samstag berichtet. Susannas Familie sei ein „unfassbares Leid“ widerfahren. „Wir leiden mit der Familie.“ Zudem sprach sich Merkel für eine entschiedene Ahndung solcher Straftaten aus, wie Spiegel Online mitteilt. Wenn die Tat bewiesen sei, müsse die Justiz „mit aller Klarheit ein Urteil sprechen“.

Darüber hinaus lobte sie den schnellen Einsatz der Behörden im Irak und die Kooperation mit den deutschen Stellen. Wie die Bild berichtet, ist es laut Merkel gut, dass die Zusammenarbeit mit den Behörden im Irak so gut funktioniert habe. „Wir können nur zusammenleben, wenn wir uns alle an Recht und Gesetz halten“, so die Bundeskanzlerin.

In den vergangenen Tagen hatten sich auch andere Politiker wie der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und die rheinland-pfälzische Ministerin Malu Dreyer zum Vorfall geäußert (wir berichteten).

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