Wie es mit der Dauerbaustelle im Schlosspark weitergeht

Eine gesperrte Brücke im Biebricher Schlosspark wird seit Jahren durch eine Behelfskonstruktion ersetzt. Diese ist zwar sicher für Spaziergänger, doch ihr Anblick verärgert einige Parkbesucher.

Wie es mit der Dauerbaustelle im Schlosspark weitergeht

Wenn Merkurist-Leser Günter zum Spazieren durch den Schlosspark geht, ärgert er sich seit einigen Jahren über eine provisorische Brücke, die unweit dem Eingang in der Straße „Am Parkfeld“ die Besucher begrüßt. Für Günter ist sie ein „Schandfleck“, denn die Bachüberquerung aus Gerüstplatten und Warnschildern passt für ihn nicht ins restliche Bild des Parks.

Dabei soll das Provisorium dafür sorgen, dass die Parkbesucher beim Spaziergang sicher von A nach B kommen. Denn das Baugerüst ersetzt eine Brücke, die über einen Bachlauf führt. Diese ist seit Jahren marode, inzwischen lässt sich ein großes Loch in ihrer Mitte mit bloßem Auge erkennen — und das schon seit längerer Zeit.

Das bestätigt auch ein Sprecher des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH), der die gesamte Parkanlage verwaltet. Demnach wurden bereits 2016 erste Arbeiten an der Stelle vorgenommen. Inzwischen sei klar, das die gesamte Brücke durch einen Neubau ersetzt werden muss. Erst wenn dieser steht, kann die Behelfsbrücke abgebaut werden.

Dabei müsse sich der LBIH bei Arbeiten im Schlosspark an strenge Auflagen des Denkmalschutzes halten. Genau diese erschweren derzeit den Neubau einer Brücke. Inzwischen stehe die Parkverwaltung aber in engem Austausch mit dem Denkmalschutz und habe bereits Abstimmungen getroffen. „Voraussichtlich im kommenden Jahr soll der Neubau fertig werden“, erklärt der Sprecher den aktuellen Zeitplan. (ms)

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